Jaguar - Formel E Formula E

Formel E-Saisonvorschau 2018/2019

Spannungsgeladen in die neue Saison

Die Elektro-Rennserie geht in ihre fünfte Saison: mit stark weiterentwickelter Technik und mit sieben neuen Fahrern. Der Saisonstart in Saudi-Arabien spült in den nächsten zehn Jahren angeblich rund 300 Millionen Dollar in die Veranstalterkasse.

Monatelang hielten sich zähe Spekulationen, ob das Premierenrennen der fünften Elektro-Saison wirklich in Saudi-Arabien über die Bühne geht. Nach dem Mord am Dissidenten Jamal Khashoggi in der Istanbuler Botschaft des Königreichs schwebte ab Anfang Oktober das Damoklesschwert einer offiziellen Reisewarnung über dem Riad-Rennen. Hätten die Regierungen der USA, Englands oder Deutschlands ihren Bürgern offiziell vom Riad-Trip „abgeraten“, wäre das Rennen sicherlich abgesagt (oder verlegt) worden.

Für Promoter Alejandro Agag wäre dies der Super-GAU gewesen. Immerhin spült das Saudi-Rennen laut belastbarer Quellen in den nächsten zehn Jahren rund 300 Millionen Dollar in die Kassen. Die Hersteller murrten, reisen aber trotzdem nach Riad. Denn es drohen Strafen bis zum Ausschluss aus der Meisterschaft. „Saudi-Arabien ist ein aufregendes und dynamisches Land mit Fokus auf seiner Zukunft“, sagte Agag. „Es ist also der ideale Ort, die nächste Generation der Formel-E-Autos an den Start zu bringen.“

Sieben Rookies am Start

Sportlich hat die Formel E allerhand zu bieten, vor allem dank der neuen Technik. Die Dallara, nun mit Halo, haben dank neuer Batterien genug Energie an Bord, um 47 Minuten durchzuhalten. Die Kapazität der Akkus wächst von 28 auf 52 kWh. Der Autotausch zur Rennmitte ist somit obsolet. Das neue Rennformat lautet: 45 Minuten plus eine Runde. Ebenfalls neu: die elektronische Bremskraftverteilung. „Das macht’s einfacher für die Rookies“, sagt Vizemeister Lucas di Grassi.

BMW - Formel E
BMW
Die Formel E trägt in ihrer fünften Saison insgesamt 13 Rennen aus.

Sieben Neulinge machen Jagd auf Meister Jean-Éric Vergne im DS-Techeetah. Alexander Sims (BMW) ließ bei Tests mit fabelhaften Zeiten aufhorchen. Formel-E-Frischlinge sind auch Stoffel Vandoorne (HWA), Felipe Massa (Venturi), DTM-Champion Gary Paffett (HWA), Oliver Rowland (Nissan) sowie die Deutschen Pascal Wehrlein (Mahindra) und Ex-Formel-2-Fahrer Max Günther (Dragon). Elf Teams stehen nach dem Zugang von HWA am Start.

Um die Rennen zu würzen, wird der sogenannte „Attack Mode“ eingeführt. Für eine gewisse Zeit dürfen die Fahrer im Rennen 225 statt 200 kW abrufen. Wann, wo, wie oft und wie lange der Angriffsmodus benutzt werden kann, wird erst eine Stunde vor dem Rennen bekannt gegeben. Agag will so verhindern, dass die Rennen zur Beute von Simulationsexperten werden.

Die Leistungsstufen der Formel E-Autos

  • Qualifying: 340 PS
  • Rennen: 272 PS
  • Attack Mode: 306 PS
  • Fan Boost: 340 PS

Jaguar I-Pace eTrophy feiert Debüt

Zum Saisonauftakt wartet eine 2,495 Kilometer lange Strecke mit 21 Kurven. Zum ersten Mal wertet die Jaguar I-Pace eTrophy das Rahmenprogramm der Elektrorennserie auf. Gefahren wird, na klar, mit elektrischen Fahrzeugen. Jaguars Renn-I-Pace leistet 400 PS, die es in den engen Kehren zu beherrschen gilt.

Verkehr Verkehr Jaguar i-Pace eTROPHY Jaguar I-Pace eTrophy Elektro-SUV wird zum Rennwagen mit Markenpokal

Mit der Jaguar I-Pace eTrophy startet zur Saison 2018/2019 der erste...

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