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Gebrauchte Familien-Kombis: Van-Alternativen bis 7.000 Euro

Gebrauchte Familien-Kombis Van-Alternativen bis 7.000 Euro

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Vor der Einführung der Vans waren sie das typische Familienauto, heute spielen sie nur noch die zweite Geige. Deshalb findet man gebrauchte Kombis zu verlockend niedrigen Preisen. Sechs Beispiele bis 7.000 Euro.

Platz ist etwas, das Familien in einem Auto nie genug haben können. Kein Wunder, dass Vans und Hochdachkombis wie der Renault Kangoo zu den beliebtesten Beförderungsmitteln für den Nachwuchs zählen. Der klassische Kombi, einstmals erste Wahl als Pampers-Bomber, hat Fans verloren.

Verbrauchsgünstiger und wendiger

Zu Unrecht, denn bei genauer Betrachtung gehört er noch lange nicht zum alten Eisen. Sieben Sitze, wie etwa der Opel Zafira, haben zwar nur wenige Kombis à la Peugeot 307 SW zu bieten, doch für fünf Insassen samt Gepäck reicht ihr Raumangebot meist locker. Wichtigste Anforderung: Ein zusammengeklappter Kinderwagen muss reinpassen, und da ist vor allem Grundfläche gefragt. Gerade in dieser Disziplin können Kombis im Vergleich zu Vans meist punkten. Deren größere Ladehöhe wird hingegen allenfalls bei einer Urlaubsreise ausgeschöpft. Damit sind noch nicht alle Vorteile des Klassikers aufgezählt. Durch die niedrigere Bauweise bietet er eine aerodynamisch günstigere Form und ein geringeres Leergewicht, so dass kleinere und sparsamere Motoren genügen. Der niedrigere Schwerpunkt erlaubt zudem ein agileres Handling als mit den behäbigeren Klein-Bussen.

Kombis sind klassische Dienstwagen

Wer auf der Suche nach einem günstigen Gebrauchtwagen für die Familie ist, findet unter den Kombis eine deutlich größere Auswahl. Der Grund: Als klassische Dienstwagen kommen ständig neue Leasingrückläufer auf die Höfe der Händler, während der Nachschub an Vans und Hochdachkombis geringer ausfällt. Diese werden im Alter von vier bis acht Jahren selten verkauft und dann zu vergleichsweise hohen Preisen.

Da große Kombis bis 7.000 Euro allerdings schon rund acht Jahre alt sind, gilt es besonders bei den häufig angebotenen Dieselmodellen darauf zu achten, dass sie eine grüne Umweltplakette haben. Fehlt diese, sollte man prüfen, ob ein Nachrüstpartikelfilter verfügbar ist, und den Kaufpreis entsprechend niedriger aushandeln. Für Wenigfahrer bleibt der Benziner finanziell die bessere Wahl.

Sechs Beispielsmodelle finden Sie in unserer Fotoshow.

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