Gebrauchtwagen Land Rover Defender im Mängelreport

Land Rover Defender - der Ur-Geländewagen

Vernietete Karosserie, Fünfzylinder-Diesel, hervorragende Geländetauglichkeit und wenig Komfort: Der Defender ist ein Fall für Fans.

Ein Land Rover Defender ist kein SUV oder ein Lifestyle-Fahrzeug in Kultoptik. Wer Wert auf Komfort, narrensichere Fahreigenschaften oder moderne Sicherheitsausstattung legt, sollte sich den Kauf eines gebrauchten Landy abschminken. 

Der Land Rover Defender ist ein Fall für Überzeugungstäter

Das mit geringen technischen Änderungen seit 1948 gebaute Urmeter eines Geländewagens ist ein Fall für Überzeugungstäter, die bereit sind, sich auf seine Eigenheiten einzulassen. Das fängt bei der nach links gerückten Sitzposition an, die wenig Raum für den Arm lässt, und hört bei der hohen Sitzbank in der zweiten Reihe, die Erwachsenen den Blick aus dem Fenster erschwert, nicht auf. Airbags sind ebenso wie ein ESP nicht lieferbar, selbst ABS kostet bei Neuwagen rund 2.000 Euro Aufpreis. Wer das akzeptiert, findet in der zwischen 1999 und 2006 gebauten Generation mit dem 122 PS starken Fünfzylinder-Turbodiesel (Td5) aber einen kernigen Begleiter, der auch vor heftigen Geländeeinsätzen nicht zurückschreckt.

Obwohl die Nachfrage sinkt, bleibt das Preisniveau weiterhin hoch

Allerdings erfüllen erst die am runden Rückfahrscheinwerfer erkennbaren Modelle ab 2002 die Anforderungen der gelben Plakette. Nachrüst-Partikelfilter sind derzeit noch nicht lieferbar. Die grüne Plakette gibt es nur für die im März 2007 eingeführten Modelle mit dem Vierzylinder-Diesel von Ford (Td4). Sie spielen auf dem Gebrauchtwagenmarkt allerdings noch keine Rolle. Obwohl die derzeit sinkende Nachfrage nach Offroadern auch am Land Rover Defender nicht spurlos vorbeigegangen ist, bleibt das Preisniveau weiter hoch. Für einen 110 Station Wagon, Baujahr 2005, muss man rund 20.000 Euro einkalkulieren. Der kurze 90 ist rund 1.500 Euro günstiger. 

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