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Gebrauchtwagen Mercedes M-Klasse im Mängelreport

Mercedes M-Klasse - der Komfortable

Der Mercedes ML ist ein gutes Beispiel dafür, dass man trotz Anlaufschwierigkeiten zum Erfolg finden kann. Als er 1998 mit neuer Allradtechnik aus den Hallen des Werkes im amerikanischen Tuscaloosa rollte, erfüllte der erste Mercedes-SUV nicht die gewohnten Qualitäts-Erwartungen.

Mangelhafter Korrosionsschutz, billig wirkendes Interieur und ein schwammiges Fahrverhalten enttäuschten die Kundschaft ebenso wie Klappergeräusche und Ölverlust am Motor. Auch der Mercedes ML 270 CDI, den auto motor und sport über 100.000 Kilometer bewegte, musste vier Mal außerplanmäßig die Werkstatt aufsuchen. Immerhin gelang es Mercedes, im Rahmen einer Modellpflege im Herbst 2001 die dringlichsten Probleme zu beseitigen.

Interessenten sollten deshalb frühere Baujahre nicht in Betracht ziehen. Ein sieben Jahre alter ML 270 CDI mit einer Laufleistung von 80.000 Kilometern wird selten unter 15.000 Euro zu finden sein, ist meist aber auch ziemlich komplett ausgestattet. Viele ehemalige Kombifahrer schwenkten bei ihrer Autowahl auf den ML um, weil sie das enorme Platzangebot ebenso begeistert wie der flexible Innenraum und der Allradantrieb.

Dieser macht aus dem SUV nicht nur ein prima Urlaubsfahrzeug in den Wintersport, sondern auch ein geeignetes Zugfahrzeug für Anhänger. Wer es sich leisten kann, entscheidet sich für den 2005 eingeführten Nachfolger - nicht nur, weil sein Fahrverhalten dem von Mercedes-Limousinen ähnelt. Ein ML 320 CDI Baujahr 2006 mit 80.000 Kilometern auf dem Tacho startet bei etwa 24.000 Euro. Dafür gibt es bequeme Sitze, einen sparsamen Motor und eine komfortable Federung.

Sowie eine Verarbeitung auf Höhe des Marken-Standards - und das, obwohl er ebenso wie die technisch verwandten Ableger R und GL erneut in den USA gefertigt wird. Nur wer tatsächlich mit dem ML ins Gelände muss, sollte sich für ein Modell mit Offroad-Paket samt Luftfederung, Differenzialsperren, Reduktion und Unterfahrschutz entscheiden.

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Mercedes M-Klasse
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