Gebrauchtwagen Renault Scénic im Mängelreport

Renault Scénic - üppiges Raumangebot

Foto: Foto: Hans-Dieter Seufert 8 Bilder

Als Begründer des Van-Segments versteht es Renault, geräumige Fahrzeuge mit praktischen Detaillösungen zu konzipieren. Das gilt auch für den Scénic, der auf der Plattform des Kompaktwagens Mégane ein erstaunlich üppiges Raumangebot bietet, das für fünf Personen mit Gepäck vollkommen ausreicht.

Dazu kommt noch, dass der Renault Scénic alte Vorurteile gegenüber dem Qualitätsniveau der französischen Marke vergessen lässt. Er schneidet bei den Dekra-Untersuchungen meist
besser ab als die Konkurrenz. Scénic-Fahrer klagen lediglich vermehrt über Knister- und Klappergeräusche. Ärgerlich sind auch die eher billig anmutenden Innenraummaterialien.

Das Qualitätsniveau stieg hier aber mit dem Modellwechsel 2003 spürbar. Weitere große Verbesserung: Das flache, ergonomisch ungünstig platzierte Lenkrad und die unbequemen Sitze des ersten Modells wurden deutlich verbessert. Außerdem bietet die Scénic-Generation, die 2009 abgelöst wurde, eine umfangreichere Sicherheitsausstattung. Dafür haben sich die Designer bei der Cockpitgestaltung etwas zu sehr ausgetobt. Die Bedienung erscheint eher komplizierter, und die in der Mitte eingebauten Digitalanzeigen lassen sich nicht wirklich gut ablesen.

Preislich geht es für gebrauchte Scénic nach dem Modellwechsel 2003 und mit einer maximalen Laufleistung von 100.000 km bei rund 6.000 Euro los. Dafür gibt es allerdings zumeist nur den 1,4- oder 1,6-Liter-Benziner. Für den empfehlenswerten kleinen Diesel 1.5 dCi werden mindestens 1.000 Euro mehr fällig. Zweiliter-Benziner kosten schnell bis zu 9.000 Euro, gleiches gilt für die stärkeren Diesel. Die größere Variante Grand Scénic wird meist ebenfalls rund 1.000 höher gehandelt als das der normale Scénic. Ihre Besonderheit: Sie hat zwei Sitze in der dritten Reihe, die sich komplett im Boden versenken lassen. Die erste Scénic-Generation ist am Markt mittlerweile kaum noch vertreten. Modelle mit akzeptablen Laufleistungen kosten ab 2.500 Euro.

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