Formel 1 Fahrer

George Russell

George Russell - Porträt - 2019 Foto: Williams

George Russell ist ein britischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für Williams an den Start geht. Wir stellen Ihnen den schnellen Engländer im Porträt genauer vor.

Früher war es fast selbstverständlich, dass der Formel-2-Meister automatisch auch in der Königsklasse landet. George Russell musste jedoch etwas mehr Aufwand betreiben, um 2019 sein Formel-1-Debüt bei Williams klarzumachen. „Er hat uns im Sommer eine Power-Point-Präsentation vorgelegt, die zeigen sollte, warum er der beste Fahrer für Williams ist“, erinnert sich Technikchef Paddy Lowe. „Das habe ich vorher noch von keinem anderen Fahrer gesehen.“

Nicht nur die Form der Eigenwerbung war ungewöhnlich, auch der Inhalt: „Es handelte sich nicht einfach nur um den Lebenslauf und Statistiken aus meiner Karriere. Ich wollte ihnen einen Eindruck von meinem Charakter vermitteln und wie ich dem Team weiterhelfen kann“, erklärte der Pilot nicht ohne Stolz.

Russell sammelt Titel in GP3 und Formel 2

Laut Teamchefin Claire Williams lag es vor allem an der Eigeninitiative und der Hartnäckigkeit, dass sich der Traditionsrennstall am Ende für den Youngster entschied: „Schon bei unserem ersten Treffen beim Rennen in Hockenheim hat er mich schon sehr beeindruckt. Danach kam er jedes einzelne Wochenende vorbei. Wieder und wieder. Er hatte bei unseren Treffen immer ein Notizbuch dabei und hat sich alles aufgeschrieben. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er das auch konsequent durch. Das liebe ich an ihm. Er ist ein ehrgeiziger und zielstrebiger Junge.“

Ein guter Charakter reicht alleine aber bekanntlich nicht aus für den Job in der Formel 1. Doch bei Russell stimmten auch die Leistungen auf der Strecke. Als bester Nicht-Prema-Pilot beendete er die Formel-3-EM 2016 auf dem dritten Platz. Anschließend ging es in die GP3, die der damals 19-Jährige dominierte wie kaum ein Pilot zuvor. Auch die Rookie-Saison in der Formel 2 endete 2018 direkt mit dem Titel. Vor allem ein starker Schlussspurt sorgte dafür, dass die Meisterschaft mit 68 Punkten Vorsprung komfortabel eingetütet wurde.

„Ich hatte am Anfang in Monaco und Frankreich zwei schlechte Rennwochenenden. Weil ich sowieso schon in aussichtsloser Position lag, habe ich einige neue Sachen ausprobiert. Das hat mir für den zweiten Teil des Jahres extrem geholfen“, erklärt Russell das Geheimnis seines Erfolges.

Große Erwartungen vor F1-Debüt

Bei Williams steht der Rookie aus Norfolk direkt voll unter Druck. Nicht wenige sehen in dem Mercedes-Junior einen potenziellen Nachfolger von Lewis Hamilton im Werksteam. Bei Testfahrten im Silberpfeil, für Force India und im Williams hat Russell sein Ausnahmetalent bereits unter Beweis stellen können. Ingenieure loben vor allem das gute Feedback und die Reife des Nachwuchspiloten.

Mit Robert Kubica bekommt der Brite aber in seiner Rookie-Saison einen harten Teamkollegen als Gegner. Sollte der Williams wie im Vorjahr wieder schwer zu fahren sein, spricht der Erfahrungsvorsprung für Kubica. Doch die Teamleitung hat großes Vertrauen in die Qualitäten von Russell. Der Vertrag wurde direkt über zwei Jahre bis 2020 unterzeichnet. Die Erwartungen sind entsprechend hoch. Da wäre es schon eine Enttäuschung, wenn er das Teamduell nicht für sich entscheiden könnte.

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