Festival of Speed 2018

25 Jahre spektakuläre Auto-Action

Goodwood Festival of Speed 2023 Foto: Tim Brown 68 Bilder

Das Goodwood Festival of Speed – seit 1993 lädt der Lord of March auf seine Ländereien, um dieses mittlerweile größte Motorsportfest der Welt zu veranstalten. Im zirka 100 Kilometer südwestlich von London gelegenen Goodwood bei Chichester in der Grafschaft Sussex fahren seitdem hunderte besondere Autos vor. Alt, neu, supersportlich oder skurril – alles ist zahlreich vertreten. Außerdem geben sich hunderte Prominente die Ehre – ehemalige und aktive Rennfahrer, Weltmeister, Le Mans-Sieger und Formel 1-Fahrer. 2018 findet das Geschwindigkeits-Fest zum 25. Mal statt.

Den Ursprung hat das Goodwood Festival of Speed 1936, als der Großvater des derzeitigen Lord of March, der Rennfahrer Frederick Gordon-Lennox, Duke of Richmond, ein privates Bergrennen veranstaltete. Später wurde eine Rennstrecke angelegt, der Circuit of Goodwood, auf dem erstmals 1948 ein Rennen stattfand. Nach mehreren schweren Unfällen wurde die Strecke 1966 stillgelegt.

1993 ließ der geschäftstüchtige Lord of March (Charles Gordon-Lennox, 11th Duke of Richmond, 11th Duke of Lennox, 11th Duke of Aubigny, 6th Duke of Gordon, Deputy Lieutenant) den Motorsport in Goodwood wieder aufleben. Seither hat sich das Goodwood Festival of Speed zum größten Motorsport-Event der Welt entwickelt und ist gleichzeitig zu einer Art Action-Automesse geworden, die tausende Fans anlockt – und Lord March zuverlässig die Kasse füllt.

Die Piste des Goodwood Hill Climb ist mit 1.867 Metern nur etwas länger als eine Seemeile, der Höhenunterschied beträgt nur 92,7 Meter und die härteste Steigung bringt es gerade mal auf 4,9 Prozent: Die Bezeichnung „Bergrennen“ muss man hier mit britischem Humor verstehen. Dabei ist das Rennen eine ernsthafte Zeithatz: Rekordhalter ist seit 1999 Nick Heidfeld auf seinem Formel-1-Renner McLaren MP4/13 – der Deutsche brauchte 41,6 Sekunden und fuhr damit durchschnittlich 161.554 km/h schnell. Dieses Jahr bringt VW seinen elektrischen Pikes-Peak-Sieger und Gesamtrekordhalter I.D. R mit. Außerdem kämpfen zwei Roboterautos mit – für diese Vehikel geht es in erster Linie ums Ankommen.

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