HRT F1 Team

Hispania Racing Team Logo Foto: HRT F1

Das Hispania Racing Team (HRT) kämpft seit seinem Formel 1-Einstieg in der Saison 2010 ums Überleben in der Königsklasse. Mit begrenzten finanziellen Ressourcen muss sich der Rennstall zumeist mit Plätzen im Hinterfeld zufrieden geben.

Hispania Racing hat Spanien 2010 mit einem eigenen Team auf die Formel 1-Landkarte gebracht. Dabei war das Debüt des neuen Rennstalls HRT F1 Team keine leichte Geburt. Adrian Campos versuchte das Team im Alleingang an den Start zu bringen. Zunächst sah alles gut aus: Die FIA sicherte dem ehemaligen F1-Piloten einen Startplatz zu, mit Bruno Senna konnte zudem ein prominenter Pilot verpflichtet werden.

Campos muss Rennstall verkaufen

Doch in der Winterpause vor der Debütsaison wendete sich das Glück. Die Sponsorensuche erwies sich schwieriger als geplant. Wichtige Investoren sprangen ab. Ein zweiter Pilot, der finanzielle Mittel einbringt wurde nicht gefunden. Chassis-Bauer Dallara blieb lange auf unbezahlten Rechnungen sitzen.Am 22. Februar 2010 fiel dann die endgültige Entscheidung, dass Campos das Team an den spanischen Unternehmer José Ramon Carabante verkaufen muss. Der Immoblienmagnat krempelte das Team sofort um und setzte den Deutschen Colin Kolles als Teamchef ein.

Aus Campos wurde HRT F1

Auch der Name wurde von Campos in HRT F1 Team geändert. Die Abkürzung steht für: Hispania Racing F1 Team. Mit dem neuen Namen sollte die spanischen Identität des Teams zum Ausdruck gebracht werden. Sitz von HRT F1 ist in Murcia nahe Alicante.

Hispania Racing nicht konkurrenzfähig

In der ersten Saison wurde jedoch schnell deutlich, dass Hispania Racing nicht konkurrenzfähig ist. Im Reigen der drei Neulinge, blieb HRT zumeist hinter Lotus und Virgin zurück. Ohne nennenswerte technische Updates standen die Piloten meist auf verlorenem Posten.

Auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit machte das neue Team nicht immer eine gute Figur. Ohne Vorwarnung wurde Karun Chandhok beim Grand Prix von England durch den Japaner Sakon Yamamoto ersetzt. Der Japaner musste in Singapur ebenfalls das Cockpit für Christian Klien freimachen. Als Begründung schob Hispania Racing gesundheitliche Gründe vor.

Erfolg lässt auf sich warten

Auch 2011 blieb der erwünschte Aufschwung auf. Zunächst ging HRT mit Vitantonio Liuzzi und Narain Karthikeyan an den Start. Spärer wurde der Inder durch Red Bull-Junior Daniel Ricciardo ersetzt. Eine Chance auf WM-Punkte ergab sich allerdings nicht. Auch in der Teamleitung gab es einen Personalumbau. Zunächst gab Technikchef Geoff Willis seinen Wechsel zu Mercedes bekannt. Kurz nach der Saison musste auch Teamchef Colin Kolles seinen Hut nehmen.

In der Saison 2012 wird der ehemalige spanische Formel 1-Pilot Luis Pérez-Sala das Team leiten. Allerdings machte der neue Teamchef bei seinem Amtsantritt wenig Hoffnung, dass sich der Erfolg kurzfristig einstellen lässt. Auch beim Fahrerpersonal setzen die Iberer auf heimisches Blut: Routinier Pedro de la Rosa bekommt im Alter von 41 Jahren eine weitere Chance.

(Stand: 01/2012)

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