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Der Fiat-Hochdachkombi macht alles besser

Quadratisch, praktisch, gut - der neue Fiat Doblo ist deutlich gewachsen, bietet spürbar besseren Federungskomfot und noch mehr Platz als bisher.

Einen Hochdachkombi, normalerweise Liebling der Handwerker und Familien, als Lifestyle-Auto zu verkaufen, da muss die Marketing-Abteilung schon sämtliche Register ziehen.

Das Interieur des Fiat Doblo hat an Ausstrahlung gewonnen

Im Falle von Fiat tanzt der neue Doblò dreidimensional vor den Augen der Journalistenschar, will der Coole unter den Kastenwagen sein. Später, ohne 3D-Brille, fühlt er sich auf der Straße zwar trotzdem nicht wie ein fahrendes Designersofa an, doch der Eindruck ist positiv. Noch den Vorgänger mit dem lieblosen Hartplastik-Interieur vor Augen, spürt man den Fortschritt schon beim Einsteigen. Die Materialien wirken zwar nicht edel, aber schick und ordentlich verarbeitet. Beim Start begrüßt der 1,3-Liter-Basisdiesel seinen Fahrer trotz Common-Rail-Technik mit gepflegtem Nageln. Er ist der einzige der drei angebotenen Diesel-Motoren, der nicht die Euro 5-Norm erfüllt, und wird im Laufe des Jahres ersetzt.

Start-Stopp-System für alle Fiat Doblo-Motoren

Eigentlich behält Fiat das sparsame Aggregat nur noch im Programm, weil der Fiat Doblò damit unter 130 g CO2/km ausstößt und so italienische Käufer steuerlich stark begünstigt. Da die 130-g-CO2/km-Grenze in Deutschland keine Rolle spielt, empfiehlt sich eher der moderne, 105 PS starke 1.6 Multijet, dessen 15 Mehr-PS dem Doblò spürbar mehr Dynamik verleihen. Als Benziner steht nur ein 1,4 Liter kleiner Sauger mit 95 PS zur Verfügung. Der reicht zwar für die Stadt, ist aber recht laut und drehunwillig. Alle Motoren des Fiat Doblò sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, das beim Auskuppeln an der Ampel automatisch den Motor abstellt. Eine Erdgas- Version soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Der Fiat Doblo ist in alle Richtungen gewachsen

Schon die ersten italienischen Kanaldeckel zeigen, dass sich die Investition in eine neue Plattform gelohnt hat. Der Federungskomfort des Fiat Doblò, der nur drei Prozent der Teile vom Vorgänger übernommen hat, ist nicht zuletzt dank der aufwendigen Mehrlenker-Hinterachse spürbar besser. Der gute Eindruck bestätigt sich auch auf der Autobahn: Wind- und Motorgeräusche stören selbst bei höheren Reisegeschwindigkeiten kaum. Das Fahrverhalten ist auch in flott gefahrenen Kurven sicher, ESP jetzt Serie. Für das Raumangebot gilt: Es darf überall ein bisschen mehr sein. Der neue Fiat Doblò ist 27 Millimeter höher, 137 länger und 67 breiter als sein Vorgänger. Das Kofferraumvolumen wächst auf stattliche 790 Liter. Zum Vergleich: Ein Renault Kangoo fasst 660 Liter. Weiterer Pluspunkt: Praktische Schiebetüren erleichtern den Zustieg in den Fond. Die Rücksitzbank ist allerdings nicht verschiebbar.

Zum Designerstück taugt der Fiat Doblo nicht

Die Größe des Fiat Doblò hat jedoch auch ihre Tücken. Die tief nach unten gezogene Heckklappe ist so lang, dass beim Parken ordentlich Abstand zum Hintermann nötig ist. Außerdem dürfte sie in niedrigen Parkhäusern an die Decke schlagen. Unverständlich, dass man nicht auf die asymmetrisch geteilte Hecktür der Nutzfahrzeug-Variante Fiat Doblò Cargo zurückgegriffen hat. Mit Preisen ab 15.450 Euro wird der neue Fiat zwar um 2.400 Euro teurer, aber zugleich viel geräumiger und qualitativ deutlich besser. Nur zum Designerstück taugt er nicht wirklich. Aber muss er das überhaupt?

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