Gebrauchte kompakte SUV

Nissan Qashqai und 5 weitere SUV

Nissan Qashqai, Frontansicht Foto: Archiv 17 Bilder

Hohe Sitzposition, gute Übersicht und zumindest auf Wunsch Allradantrieb sind die Vorzüge der beliebten SUV. Wir haben uns auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen und dabei einen Nissan Qashqai näher unter die Lupe genommen.

Wie spricht man diesen Namen nur aus? Kaschkai? Oder eher Quasch-quai? Gut, dass wir Ihnen diese Frage nicht beantworten müssen. Fakt ist, dass es den Nissan Qashqai seit 2007 zu kaufen gibt und der unaussprechliche Name auf das iranische Nomadenvolk der Kaschgai anspielt. In der Pannenstatistik spielt der SUV seit Jahren ganz oben bei den besonders Zuverlässigen mit. Dennoch musste Nissan schon einige Autos in die Werkstätten bitten - insgesamt sieben Rückrufaktionen gab es. Für Gebrauchtwagen-Käufer muss das kein Nachteil sein, denn die etwas älteren Modelle haben alle Kinderkrankheiten hinter sich.

Dafür gibt es neue Macken, auf die sich Nissan Qashqai-Besitzer einstellen sollten. Ein typisches Verschleißteil sind die Radlager, die bei einer Probefahrt durch ein malmendes Geräusch auffallen. Sollten Sie bereits unterwegs sein, empfiehlt es sich, Armaturenbrett und Seitenscheiben zu belauschen, denn regelmäßig klagen Fahrer über Rassel- und Windgeräusche.

Nissan Qashqai mit Wasser- und Elektrikproblemen

Während letzteres Problem recht einfach angegangen werden kann, ist die Suche nach dem Störenfried im Cockpit schier aussichtslos. Außerdem kommt es im Nissan Qashqai häufiger zu Ausfällen des Navigationssystems und zu Wassereinbrüchen, speziell durch die hinteren Türen dringt bisweilen Feuchtigkeit in den Innenraum ein. Zur Überprüfung bietet sich der Besuch einer Waschanlage an.

Etwas langwieriger ist der Stromfresser-Test. Entweder sorgt ein Defekt im Lichtschalter für Arbeitsverweigerung der Batterie, oder die Pole sind mangelhaft befestigt. Ein weiterer bekannter Mangel ist die defekte Funkfernbedienung, die dank des zusätzlichen konventionellen Schlüssels aber keine ernsthaften Probleme bereitet. Nur wenn die Wegfahrsperre versagt, wird der Nissan-Fahrer zum unfreiwilligen Fußgänger.

Mit der um 21 Zentimeter gestreckten Nissan Qashqai +2-Version (plus zwei Klappsitze im Laderaum) kommen übrigens auch Familien mit mehreren Kindern auf ihre Kosten. Die Sicherheit für die Kleinen bewertete der ADAC mit vier von fünf Sternen. Zudem bekam der Nissan als erstes Auto die Bestpunktzahl für den Insassenschutz.

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