Kaufberatung Audi Q7

Die passende Q7-Version

Foto: Achim Hartmann 42 Bilder

Mit zwei Benziner- und zwei Diesel-Versionen - jeweils als Sechs- und Achtzylinder - ist die Audi Q7-Palette recht überschaubar. auto motor und sport verrät, welcher Antrieb am besten zum Audi-SUV passt und hilft bei der Auswahl sinnvoller Sonderausstattung.

Audis erster SUV im Premium-Segment ist sehr beliebt und konnte sich aus dem Stand heraus zwischen den Platzhirschen Mercedes M-Klasse und BMW X5 etablieren. Ähnlich wie der X5 besitzt der Q7 zwar Allradantrieb, aber keine echten Offroad-Ambitionen, sondern will mit bis zu sieben Sitzen in drei Reihen vor allem als geräumiges, luxuriöses Mehrzweckmobil verstanden werden. Darüber hinaus soll der rund 5,09 Meter lange Allradler auf der Straße mit sportlichen Fahreigenschaften brillieren.

Die gemessenen Fahrleistungen der beiden Automatik- Versionen sind praktisch identisch. Subjektiv fühlt sich der TDI mit seinem üppigen Drehmoment von 500 Nm jedoch deutlich souveräner an, während der Benziner besonders bei Zwischenspurts oder an Steigungen mitunter etwas angestrengt wirkt. Da, wo der Diesel Beschleunigungsvorgänge meist ohne Runterschalten locker aus dem Ärmel schüttelt, schaltet der FSI erst ein, zwei Gänge runter, um dem TDI dann mit hohen Drehzahlen folgen zu können.

Der 4.2 TDI ist nicht nur der derzeit stärkste Diesel-SUV überhaupt, er bietet auch die besten Fahrleistungen der ganzen Q7-Familie. Der laufruhige Achtzylinder begeistert mit seiner schier nicht enden wollenden Durchzugskraft. Da kann sogar der alles andere als schwächlich wirkende V8-Benziner nicht mithalten.

Ausstattung

Die Grundausstattung des Audi Q7 umfasst bis auf wenige Ausnahmen bereits das Nötigste wie Zweizonen- Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, elektrische Fensterheber rundum, Audio-System mit Radio und CD-Player, Einparkhilfe hinten und sogar eine programmierbare Heckscheiben-Heizung. Doch erst die Achtzylinder-Versionen verfügen serienmäßig über Ledersitze, Multifunktionslenkrad, Tempomat, Sitzheizung vorn und eine - verzichtbare - elektrische Betätigung der Heckklappe. Darüber hinaus lockt die äußerst umfangreiche Sonderausstattungsliste mit vielen nützlichen Optionen. Doch Vorsicht: Wer sich allzu zügellos daraus bedient, treibt den Kaufpreis leicht um mehrere zehntausend Euro in die Höhe.

Fahrwerk

Im Aufpreis von 19.700 Euro für den 326 PS starken 4.2 TDI ist auch die Luftfederung enthalten, die für alle anderen Versionen 2.575 Euro extra kostet. Sie ist in jedem Fall empfehlenswert. Mit ihrer recht straffen Abstimmung liegen die Vorteile aber nicht so sehr beim Komfort. Vielmehr profitiert man von der automatischen Anpassung an die bis zu 600 Kilogramm Zuladung. Außerdem kann das Heck zum leichteren Beladen abgesenkt werden. Bei hoher Geschwindigkeit wird die Karosserie ebenfalls abgesenkt, was den Luftwiderstand verringert. Und wenn man doch einmal in unwegsamem Terrain unterwegs ist, kann die Bodenfreiheit per Knopfdruck erhöht werden.

Kosten

Preislich trennen den 280 PS starken 3.6 FSI-Benziner (52.925 Euro) und den 3.0 TDI mit 233 PS (53.375 Euro), jeweils mit Sechsgang-Automatik, nur 450 Euro - bei Einstiegspreisen jenseits von 50.000 Euro kein entscheidendes Argument. Der Vollständigkeit halber sei jedoch erwähnt, dass es für 48.300 Euro den 3.6 FSI auch mit Sechsgang-Handschaltung gibt, der mit einem Anteil von nur 0,2 Prozent auf dem deutschen Markt jedoch keine Rolle spielt. Der 4.2 FSI ist ab 69.775 Euro, das Diesel-Pendant 4.2 TDI ab 70.500 Euro zu haben.

Die auto motor und sport-Empfehlung in Kurzform

Der 3.0 TDI ist für den Q7 die optimale Motorisierung in puncto Durchzug, Laufruhe und Kosten. Die Sportsitze sind sehr empfehlenswert, die Design-Pakete bieten nur geringen funktionellen Nutzen.

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