Kaufberatung: Chevrolet Corvette C3

Gut kalkulierbarer Traumwagen

Chevrolet Corvette, Front Foto: Arturo Rivas 13 Bilder

Ausgereifte Großserien-Technik unter der aufregenden Coupé-Karosserie macht die Chevrolet Corvette C3 zum gut kalkulierbaren Taumwagen. Frühe Chrom-C3 (1968 bis 1972) sind begehrt, vor allem mit Siebenliter-V8. Hier kommen Sie zum Fahrbericht mit dem Muscle Car Plymouth Roadrunner, dem Sportwagen Chevrolet Corvette sowie dem Pony Car Ford Mustang.

Karosserie-Check

Dank der Karosserie aus Kunststoff gibt es keine Rostprobleme bei der Chevrolet Corvette C3. Dafür treten oft Risse und Lackschäden auf. Der Stahlrahmen und die Radhäuser aus Blech sind dagegen etwas rostanfällig: A-Säulen, Windschutzscheibenrahmen, vordere Endspitzen, Radaufhängung und Quertraverse hinten. Die Targadach-Hälften auf Schließfunktion prüfen. Wichtig zur Altersbestimmung: Bis 1972 gibt es versenkbare Scheibenwischer und eine herausnehmbare Heckscheibe.

Technik-Check

Die frühen, leistungsstarken und hoch verdichteten V8, insbesondere die Siebenliter-Versionen in Verbindung mit einer kurzen Hinterachse, sind nicht Highspeed-tauglich. Laienhaft partiell getunte Exemplare der Chevrolet Corvette C3 mit nicht aufeinander abgestimmten Komponenten und Hitze produzierenden Fächerkrümmern verschärfen die Situation. Als anfällig gelten auch die Nockenwelle, Umlenkhebel und Hardyscheibe der Lenkung, die Kupplung sowie die Differenzial Side Yoke (Antriebswellen Hinterachse).

Preise

Stand 2011 wird die Chevrolet Corvette C3 in gutem Zustand für etwa 31.000 Euro gehandelt. Exemplare in mäßigen Zustand sind für rund 9.500 auf dem Oldtimermarkt zu haben.

Bei Einführung 1968
4.663 US-$
Bei Produktionsende 1982
18.920 US-$

Ersatzteile

Die Ersatzteilversorgung für die Chevrolet Corvette C3 ist ausgezeichnet. Außerdem sind die Preise für Technik- und Verschleißteile vergleichsweise günstig. Der Kauf sollte jedoch nur über namhafte Händler erfolgen, um sich Qualitätsärger zu ersparen.

Schwachpunkte

  1. Rahmenendspitzen
  2. Aufhängungspunkte
  3. Differenzialwellen
  4. A-Säule
  5. Nockenwelle
  6. Lenkung
  7. Scheibenrahmen
  8. Lackprobleme
Chevrolet Corvette C3, Igelbild

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Ausgereifte Großserien-Technik unter der aufregenden Coupé-Karosserie macht die Chevrolet Corvette C3 zum gut kalkulierbaren Taumwagen. Frühe Chrom-C3 (1968 bis 1972) sind begehrt, vor allem mit Siebenliter-V8. Hier kommen Sie zum Fahrbericht mit dem Muscle Car Plymouth Roadrunner, dem Sportwagen Chevrolet Corvette sowie dem Pony Car Ford Mustang.

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