Kaufberatung Geländewagen

Typische Macken echter Offroader

Mercedes G-Klasse Foto: Reinhard Schmid 27 Bilder

Keine Kompromisse: Diese gebrauchten Offroader machen ihrem Namen noch Ehre. Das sichert ihnen einen festen Freundeskreis, doch Kompromissbereitschaft sollte man im Alltag schon aufbringen, wenn man einen echten Geländewagen erwirbt.

Die Begabung für harte Offroad-Einsätze lässt sich nicht mit Pkw-ähnlichem Komfort und Handling verbinden. Doch gerade das sichert Jeep Wrangler, Land Rover Defender und Mercedes G eine treue Fangemeinde und ein hohes Preisniveau beim Wiederverkauf.

Kompletten Artikel kaufen
Vergleichstest Gebrauchtwagen Offroader Gelände wagen
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 3 Seiten)
1,99 €
Jetzt kaufen

Vorsicht bei mehr als fünf Jahre alten Geländewagen-Schnäppchen

Grüne Plaketten sind erst seit 2006 weitgehend Standard. Bei Modellen vor 2002 sieht es oft düster aus, wenn es um die Partikelfilter-Verfügbarkeit geht, und selbst wenn sie erhältlich sind, kommt die Nachrüstung teuer. Beim Land Rover Defender sind zum Beispiel inklusive Einbau 1.600 Euro fällig.

Selbst die Unterhaltskosten liegen hoch, denn unter der Haube der Offroader arbeiten meist großvolumige Dieselmotoren. Verbräuche weit über zehn Liter pro 100 Kilometer sind die Regel, hinzu kommt eine hohe Kfz-Steuer.

Die wenigen Benziner sind zwar deutlich durstiger, aber für Wenigfahrer eine Alternative. Zumal dank Kat die grüne Plakette immer hinter der Scheibe klebt. So hindert den Fahrer wirklich nichts und niemand mehr daran, an sein Ziel zu kommen.

Den Offroad-Narben auf der Spur

Dicke Schlammkrusten am Auto findet mancher Fan cool, bis er sieht, was darunter gedeiht: Rost. Denn auch wenn Jeep, Land Rover und Co einiges wegstecken: Gute Pflege schadet nicht. Die Reinigung vom gröbsten Schmutz gehört dazu. Kleben noch Lehmbrocken unter dem Gebrauchten, kam die Pflege offensichtlich zu kurz. Wer lange Spaß am – oft vergleichsweise teuren – Allradler haben möchte, bevorzugt daher Exemplare, die nicht aus vermeintlich „artgerechter Haltung“ stammen.

Wie der Vorbesitzer mit dem Auto umging, zeigt am besten ein Blick auf die Unterseite. Kratzer an Differenzialen oder Rahmen sind ein sicheres Indiz für Eskapaden abseits des Asphalts und eine Angriffsfläche für Rost. Schlamm- und Pflanzenreste im Motorraum zeugen von Wasser-Aktionen. Das muss alles kein Problem sein. Aber ist es nicht schöner, die Geländespuren selbst verursacht zu haben?


Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Top Aktuell Mazda 6, Exterieur Mazda 6 Kaufberatung Das Mittelklassemodell von Mazda
Beliebte Artikel Mazda CX-3, Exterieur Mazda CX-3 Kaufberatung Sportlicher Chic in Crossover-Optik Mazda CX-5, Exterieur Mazda CX-5 Kaufberatung Geräumiger und variabler SUV
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Toyota Supra - Sportcoupé - Fahrbericht Toyota GR Supra (2019) Premiere in Detroit Lexus RC F Track Edition Lexus RC F Track Edition (2019) Mit 500 PS auf die Piste
Allrad Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren Audi SQ5 3.0 TFSI Quattro, Exterieur, Heck SUV Neuzulassungen November 2018 Audi und Porsche unter Druck
Oldtimer & Youngtimer Porsche 911 (996) GT3 Porsche 911 (996) Kaufberatung Jetzt steigen die Preise Aston Martin Heritage EV Concept Aston Martin Heritage EV Concept Elektroantrieb für Klassiker
Promobil Dethleffs Globeline (2019) Dethleffs Globeline T 6613 EB Neue Baureihe auf Sprinter Mitmachen und gewinnen 5 x Eiskratzer Sets von KUNGS
CARAVANING Touring 820 Premiere Eriba Touring 820 Acht-Meter-Luxuswohnwagen Mitmachen und gewinnen 5 x Eiskratzer Sets von KUNGS