Kaufberatung Mercedes A-Klasse

A-brakadabra

Foto: Daimler-Chrysler 12 Bilder

Auch in zweiter Auflage zaubert der Kompakt-Star mit allerhand Tricks auf kleinem Raum eine Menge Platz. Weiterhin verwirrend auch die vielen Ausstattungs- und Motorisierungsmöglichkeiten. Ein Wegweiser durch das Dickicht aller sechs Varianten.

Fahrwerk: Komfort hat Priorität vor Fahrdynamik

Die A-Klasse  besitzt serienmäßig ein selektives, hydraulisch arbeitendes Dämpfungssystem. Mit längerem Radstand, breiterer Spur und neu entwickelten Radaufhängungs-Komponenten fährt die neue A-Klasse ihrer Vorgängerin davon.

Sie verbindet hohe Fahrsicherheitunter dem Schutz desserienmäßigen elektronischen Stabilitätsprogrammes mit gutem Abrollkomfort. Der geht allerdings mit verhältnismäßig starker Karosseriebewegung auf langen Bodenwellen und bei Kurvenfahrt einher. Kleinere Unebenheiten werden dafür geschmeidig absorbiert.

Dazu verfügen die Stoßdämpfer serienmäßig über ein so genanntes selektives Dämpfungssystem. Insgesamt ist die A-Klasse soft abgestimmt und auf schlechten Pisten mehr in Bewegung als die Konkurrenz. Fahrer, die es straffer mögen, sollten zum Sportfahrwerk für 238 Euro (inklusive Reifendruckverlust-Warnung) greifen. Es ist bei der Avantgarde-Variante ohne Aufpreis erhältlich.

Tipp:

Das Sportfahrwerk verringert die Karosseriebewegungen deutlich, für Komfortsuchende genügt die Serie.

Ausstattung: Wesentliches ist serienmäßig, Extras sind teuer

Classic – ein Euphemismus, um den Begriff Grundausstattung zu umgehen. Bei der A-Klasse eigentlich nicht nötig, bringt sie doch neben Sicherheitsattributen wie ABS mitBremsassistent, ESP, Front- und Seitenairbags vorn sowie einer Kontroll-Anzeige, ob alle Fondpassagiere angegurtet sind, auch eine mechanisch zu regelnde Klimaanlage mit Bordcomputer inklusive Lenkradfernbedienung, Zentralverriegelung sowie eine geteilt klappbare Rückbank.

Tipp:

Sitzkomfortpaket und Längseinstellung der Lenksäulesind wichtig für bequemes Sitzen

Kosten: Diesel rechnen sich nicht nur für Vielfahrer

Wer seine A-Klasse finanzieren will, kann das entwederper externen Bankkredit oder mit einem der Angebote der Daimler-Chrysler-Bank AG oder der Services Leasing GmbH tun. Auf die anderswogewährten Null-Komma-Nix-Angebote brauchen Sparfüchse bei der Marke mit dem Stern allerdings gar nicht erst zu hoffen: Die Schwaben verlangenmarktübliche Zinsen.

Tipp:

Lieber A 180 CDI statt A 150 fahren: Die monatlichen Unterhaltskosten sind etwa gleich.

Antrieb: Vor allem die mittleren Versionen überzeugen

Zur Wahl stehen drei Diesel mit gleichem Hubraum und unterschiedlicher Leistung sowie drei verschiedene Benziner.Alle erfüllen die Euro 4-Norm. Wegen des A-Klasse-typischen Karosserie-Packages mit doppeltem Boden sind die Motoren stark nach vorn geneigt montiert.

Die 95 PS des A 150 verrichten lediglich Dienst nach Vorschrift. Deshalb wird die Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erst nach langem Anlauf erreicht, beim Wiederbeschleunigen oder an Steigungen wirkt der 1,5-Liter schwächlich.

Ansprechverhalten undLaufkultur gehen dafür – wi beim A 170 – in Ordnung. Er garantiert für 1508 Euro mehr Autobahntauglichkeit und zeigt beim Überholen notfalls Zähne. Der 116 PS starke 1,7- Liter erhebt erst im oberen Drehzahlbereich die Stimme, bleibt ansonsten zurückhaltend. Dank des ausgeglichenen, drehfreudigen Wesens bei angemessenem Verbrauch ist er der Tipp unter den Benzinern.

Richtig sparsam ist der Basisdiesel A160 CDI. Das neu entwickelte Aggregat teilt mit den beiden leistungsstärkerenGeschwistern die Grundlagen, also 1991 cm3 Hubraum, vier Ventile sowie Common- Rail-Einspritzung. Allerdings liefert der 82 PS starke A160 CDI nur dürftigen Vorwärtsdrang. Für gut 1500 Euro mehr bekommt man den A 180 CDI. Und mit ihm Laufkultur, Drehfreude, homogene Leistungsentfaltung plus einen sechsten Gang.

Der ohne Additiv arbeitende, wartungsfreie Rußpartikelfilter kostet hier wie bei den anderen Dieselmotoren 522 Euro.

Tipp:

Die mittleren Versionen von Benziner und Diesel bieten den jeweils besten Kompromiss.

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