Kaufberatung Kia Sportage vs. Cee'd

Duell der koreanischen Brüder

Kia Ceed und Kia Sportage Kaufberatung Foto: Achim Hartmann 18 Bilder

Kompakte SUV sind meist teurer als die vergleichbaren Kombis derselben Marke. Doch bieten sie wirklich mehr als nur eine höhere Sitzposition? Wir nehmen die Modelle Kia Cee’d und Sportage unter die Lupe. Dabei geht’s um Platz, Komfort und Wirtschaftlichkeit.

Die Garantiezeiten helfen in diesem Vergleich ausnahmsweise mal nicht bei der Entscheidungsfindung. Den Sieben-Jahres-Schutz gewährt Kia für Sportage und Cee’d SW gleichermaßen. Zudem kommt der 135 PS starke SUV mit 20.290 Euro nur 400 Euro teurer als der Kombi – bei ähnlicher Ausstattung: Als Attract rollt der Sportage mit Klimaanlage, Radio, Zentralverriegelung und Alurädern vom Band, viel mehr bietet auch der Kia Cee’d Edition 7 nicht. Allerdings lässt sich der Kombi mit weiteren Extras (Sitzheizung, Parkpiepser etc.) ausstaffieren, während es für den SUV nur eine Metallic-Lackierung gibt. Wer mehr will, muss mindestens zum 2.300 Euro teureren Sportage Vision greifen.

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Kia Cee’d federt komfortabler

Doch warum eigentlich? Schließlich beherbergt der Kia Cee’d seine Passagiere ähnlich geräumig und überzeugt mit seinem hochwertigeren Interieur, das mit weichen Kunststoffen und netten Chromelementen gefällt. Zudem ist der Kombi-Kofferraum schon im Fünfsitzer-Zustand größer als der des SUV. Wird die Rückbank flach gelegt, packt der Cee’d 300 Liter und damit die Gepäckraumladung eines Kleinwagens mehr ein. Freizeitspediteure freuen sich außerdem über ein variabel montierbares Trennnetz, praktisch unterteilte Zusatzfächer unter dem ebenen Ladeboden, jede Menge solider Zurrösen sowie das optionale Schienensystem zur Sicherung von Transportgut.

Für den Sportage spricht hingegen nur der entspannte Einstieg und dass man ein paar Zentimeter höher schwebt. Wobei "schweben" das falsche Wort ist. Über Unebenheiten geht der SUV rustikal hinweg, zudem wirkt seine Lenkung steriler als die des agileren Kia Cee’d. Der Kombi federt komfortabler und wirkt mit dem 1,6-Liter-Sauger kräftiger motorisiert, was vor allem auf der Autobahn auffällt, wo die geringere Stirnfläche den Luftwiderstand senkt.

Fazit

Das Kia-interne Duell endet mit einem Sieg für den Kompakt-Kombi. Wer auf die höhere Sitzposition des Sportage verzichten kann, bekommt mit dem Kia Cee’d das geräumigere, agilere und komfortablere Auto.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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