Opel Insignia Kaufberatung Hans-Dieter Seufert
Opel Insignia Kaufberatung
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Opel Insignia Kaufberatung, Motor, Insignia 1.8 36 Bilder

Opel Insignia Kaufberatung

Alle Modelle und Motorisierungen im Überblick

Der Opel Insignia ist gegenüber dem Vorgänger Vectra deutlich größer und optisch attraktiver geworden. Neben zahlreichen Benzin- und Dieselmotoren gilt es unter einer breiten Palette von Extras und Assistenzsystemen zu wählen. Die Kaufberatung hilft bei der Entscheidung.

Einstiegsmotor für den Opel Insignia ist der 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS (ab 23.100 Euro), der jedoch im Verkauf (rund zwei Prozent) kaum eine Rolle spielt und als Testwagen für die Insignia-Kaufberatung nicht zur Verfügung stand. Auch dem 25 PS stärkeren Insignia 1.8 mangelt es an Laufruhe und Temperament. Der 1.6 Turbo mit 180 PS wirkt da schon spürbar spritziger und kultivierter, muss aber ebenfalls fleißig geschaltet werden und konsumiert deutlich mehr als die Sauger. Einen relativ maßvollen Zuschlag fordert dagegen der aufgeladene Zweiliter-Benziner, dessen 220 PS und 350 Nm eine gleichermaßen flotte wie entspannte Fahrweise erlauben.

Klares Votum für die Dieselmotoren des Opel Insignia

Ab diesem harmonischen Vierzylinder kann man zudem eine komfortable Sechsstufenautomatik (2.050 Euro) oder den empfehlenswerten Allradantrieb ordern, der bei den V6-Modellen serienmäßig ist. Die Mehrleistung von 40 PS wird allerdings vom üppigen Zusatzgewicht weitgehend aufgezehrt, der Opel Insignia 2.8 Turbo wirkt eher träger und kaum kultivierter. Zudem liegt er im Testverbrauch (14,1 Liter/100 km) weit näher am Opel Insignia OPC (14,8 Liter), wo der prinzipiell gleiche V6 in der Opel Insignia-Kaufberatung viel lust- und kraftvoller zur Sache geht.

Obwohl das Sportmodell auch optisch und akustisch seine Sonderstellung unterstreicht, wird seine Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt. Fast drei Viertel aller Käufer greifen ohnehin zum Zweiliter-Diesel, der in drei Leistungsstufen angeboten wird. Schon die Basisversion (110 PS) ist deutlich kultivierter und kräftiger als der Opel Insignia 1.8- Benziner, hat aber wenig Reserven. Die bieten erst die stärkeren Selbstzünder, ohne mehr zu konsumieren.

Für 350 Euro extra lassen sich beide zudem als Ecoflex ordern, bei dem der Verbrauch durch optimierte Aerodynamik, Leichtlaufreifen, längere Getriebeübersetzung und eine Schaltanzeige um rund 0,6 L/ 100 km gesenkt wird. Schade nur, dass es diese Version nicht in Kombination mit Automatikgetriebe gibt, das in der Insignia-Kaufberatung sehr gut mit dem starken Diesel harmoniert und die Anfahrschwäche mindert.

Karosserie und Ausstattung des Opel Insignia

Die erste Entscheidung fällt offenbar leicht: Obwohl der Opel Insignia Sports Tourer erheblich weniger Staureserven bietet als sein Vorgänger Opel Vectra Caravan (1.530 statt 1.850 Liter) und kaum mehr Flexibilität und Basisvolumen als die Limousinen mit kleiner oder großer Heckklappe, ist der Kombi klarer Favorit bei den Käufern. Neben der niedrigen Ladekante und der etwas besseren Sicht nach hinten sprechen auch ein mess- und spürbares Plus an Bein- und Kopffreiheit für diese Variante.

Allerdings ist die Heckklappe so schwer und sperrig, dass die elektrische Betätigung (390 Euro für Sport, Serie bei Innovation) gute Dienste leistet. Für die günstigeren Ausstattungslinien wird sie jedoch nicht angeboten, speziell beim Insignia-Grundmodell Selection muss man zudem auf sinnvolle Extras wie Xenonlicht, Parkassistent oder hintere Seitenairbags verzichten. Schon deshalb und wegen der größeren Motorenauswahl kommt man in der Insignia-Kaufberatung kaum um die nächsthöhere Edition-Version herum, die ihren Mehrpreis immerhin mit nützlichen Dingen wie Europa-Navigation, Klimaautomatik oder Tempomat rechtfertigt.

Ansonsten bietet die Preisliste des Opel Insignia in der Kaufberatung viele weitere Annehmlichkeiten sowie eine fast undurchschaubare Fülle von Paketen. So gibt es eine Sitzheizung nur mit Lederbezügen oder im Winter-Paket, eine Durchladeluke in der Rückbank nur mit dem Premium-Sitz. Der trägt das Gütesiegel AGR (Aktion Gesunder Rücken) und hat sich mit seinem Spitzenkomfort eine klare Empfehlung verdient. Gleiches gilt für die Bixenon-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung sowie die akus-tische Einparkhilfe, die das Rangieren mit der unübersichtlichen Karosse erleichtert. Nicht ganz überzeugen konnte die 525 Euro teure Frontkamera mit Spur- und Verkehrsschild-assistent, die bisweilen falsche Tempolimits im Display anzeigte.

Opel Insignia Edition mit serienmäßigem Navigationssystem

Das kann man nicht oft genug loben: Während bei den meisten Mittelklasse-Autos ein Navigationssystem ab Werk saftigen Aufpreis kostet, ist beim Opel Insignia bereits ab der zweiten Ausstattungsstufe Edition das gehobene Europa-Navi DVD 800 mit dynamischer Routenführung, Sieben-Zoll-Farbdisplay und USB-Schnittstelle an Bord. Gleiches gilt für den zweiten Bedienknopf hinter dem Schalthebel, der einen schnelleren Zugriff auf die verschiedenen Funktionen erlaubt als über die etwas überfrachtete Mittelkonsole.

Als attraktive Ergänzung enthält das Gerät einen digitalen Merian-Reiseführer mit detaillierten Informationen über Kinos, Bars oder Factory-Outlets bis hin zu Hotels, Museen und Kirchen. Bei Restaurants wird sogar die Bewertung des Fachmagazins "Der Feinschmecker" mitgeliefert. Auch das serienmäßige CD-Stereoradio des Opel Insignia erfüllt in der Kaufberatung bereits hohe Ansprüche und macht das optionale Soundsystem zum Fall für Musikfans. Dagegen sollten sich Vielfahrer unbedingt die bessere Handy-Vorbereitung mit Außenantenne und Freisprecheinrichtung gönnen, die das Telefonieren deutlich erleichtert.

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