Skoda Fabia 1.2 TSI und 1.6 TDI

Welcher ist der bessere Kauf?

Skoda Fabia 1.2 TSI, Skoda Fabia 1.6 TDI, Seitenansicht Foto: Dino Eisele 15 Bilder

Der Skoda Fabia ist Deutschlands beliebtestes Importauto – auch weil er mit modernen VW-Motoren wie 1.2 TSI oder 1.6 TDI mit jeweils 105 PS zu haben ist. Welcher ist die bessere Wahl?

Der Skoda Fabia zählt in Deutschland zu den Topsellern – und das nicht nur in seiner Klasse. Dort sortiert er sich zwar klar hinter VW Polo und Opel Corsa ein, liefert sich jedoch mit dem Ford Fiesta ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz drei und rangiert weit vor allen anderen Importmodellen.

Zugute kommt ihm dabei die enge Verwandtschaft zu seinem Konzern-Bruder VW Polo, denn er bietet ebenfalls moderne Volkswagen-Technik zu günstigeren Skoda-Preisen.

VW Polo und Skoda Fabia auf ähnlichem Niveau

Da der Skoda Fabia auch in Raumangebot, Federungskomfort und Fahreigenschaften auf ähnlichem Niveau steht wie der Polo, kann man das gesparte Geld besser in zusätzliche Ausstattung oder einen kräftigeren Motor investieren. 105 PS versprechen in dieser Klasse vor allem dann souveränen Antriebskomfort, wenn unter der Haube ein drehmomentstarker Turbomotor agiert.

Üblicherweise sind das Dieseltriebwerke wie der 1,6-Liter-TDI, der bereits bei 1.500/min satte 250 Nm auf die Kurbelwelle stemmt und trotzdem im Normzyklus nur 4,2 L/100 km verbrauchen soll. Nachteil: Die Preise beginnen erst ab 17.480 Euro, während der gleichstarke Benziner schon ab 16.080 Euro zu haben ist.

Und das ist im Skoda Fabia kein durchzugsschwacher Sauger, sondern ebenfalls ein aufgeladener Direkteinspritzer. Obwohl der 1,2 Liter kleine Skoda Fabia 1.2 TSI nur mit maximal 175 Nm ab 1.550/min aufwartet, fühlt er sich keineswegs schwächer an, wobei er davon profitiert, dass sein Fünfganggetriebe in den oberen beiden Gängen nicht ganz so lang übersetzt ist.

Skoda Fabia 1.6 TDI deutlich niedrigerer Verbrauch

An den Manieren des Skoda Fabia 1.2 TSI gibt es nichts auszusetzen, ohne merkliche Verzögerung liefert er kraftvollen Schub und dreht ebenso leichtfüßig wie vibrationsarm hoch. Der Skoda Fabia 1.6 TDI grummelt ruppiger und lauter – er ist nun mal ein Diesel, wenngleich die Fortschritte des Common-Rail-Triebwerks hinsichtlich der Laufkultur gegenüber dem früheren Pumpe-Düse-Motor unverkennbar sind.

Was bleibt, ist der geringere Verbrauch. Im Normzyklus fordert der Skoda Fabia 1.2 TSI (5,3 Liter) nur einen guten Liter mehr, doch in der Praxis steigt der Unterschied vor allem bei flottem Autobahntempo spürbar an. Angesichts des deutlich niedrigeren Testverbrauchs des Skoda Fabia 1.6 TDI (5,7 statt 7,4 Liter) kann sich der Diesel finanziell trotzdem lohnen – laut Kostenrechnung bei einer Fahrleistung von mehr als 12.000 Kilometer pro Jahr.

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