Leserfahraktion Volvo S60 aumospo 08/2011 Beate Jeske
Leserfahraktion Volvo S60 aumospo 08/2011
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Leserfahraktion Volvo S60 aumospo 08/2011 9 Bilder

Volvo S60-Leserfahraktion

Leser testen den neuen Schweden

Bei der Leserfahraktion mit dem neuen Volvo S60 durften 20 Leser nicht nur das Fahrverhalten des Mittelklassewagens, sondern zusammen mit Dummy Ole auch sein weiterentwickeltes City-Safety-System testen.

Alle gegen Ole. So einen Tag hatte Volvos Fußgänger-Dummy schon lange nicht mehr erlebt. Gleich 20 engagierte Leser hielten mit 30 km/h auf ihn drauf und traten selbst wenige Meter vor seinem Gummibauch nicht auf die Bremse. Mussten sie auch nicht, denn das übernahm Volvos City-Safety-System mit Fußgängererkennung automatisch und mit absoluter Zuverlässigkeit. Ausnahmslos beeindruckte Gesichter waren der verdiente Lohn dafür. "Ein sehr hilfreiches System. Ich hätte schon längst gebremst", konstatierte sichtlich überzeugt der 32-jährige Lehrer Jan Mandler.

Doch nicht nur das serienmäßige Sicherheitssystem kam bei den Leser-Testern sehr gut an. Die jetzt dynamischere Optik erntete ebenfalls Lob wie das von Johann Sobolewski: "Ein sehr schönes, durchgehendes Design", wenn auch der fließende Heckabschluss von einigen Lesern als zu unübersichtlich wahrgenommen wurde.

Volvo S60
1:29 Min.

Kräftige Motoren gefragt

Am meisten waren die Leser-Tester jedoch darauf gespannt, ob sich der neue S60 so dynamisch fahren würde wie von Volvo versprochen. XC 60-Besitzer Sven Anders fasste es dann nach seiner ersten Testfahrt zusammen: "Für Volvo ein großer Schritt nach vorne."

Dabei gefiel den meisten vor allem der gelungene Kompromiss zwischen weiterhin angenehmem Komfort und einem deutlich direkteren Lenkverhalten, obwohl es daran vereinzelt Kritik gab. Bernhard Buß, angehender Ingenieur, freute sich über die sehr bequemen Sitze, fand die Lenkung um die Mittellage aber "etwas gefühllos und leichtgängig". Wogegen Heiko Schütz, ebenfalls Ingenieur, gerade das nicht zu aggressive Handling lobte: "Der S60 ist nicht übertrieben sportlich und die Servolenkung ausreichend direkt."

Dass aber vor allem die sportlichen Modelle lockten, zeigte die Warteschlange vor dem 203 PS starken Zweiliter-Turbobenziner. Dabei wussten die Leser sehr wohl zwischen reiner Leistung und Motorcharakteristik zu unterscheiden. So wurde überraschenderweise zumeist nicht der 205 PS starke Fünfzylinder-Diesel zum Liebling, sondern die 160-PS-Variante. Ulrich Röder hob dabei besonders die gute Laufkultur und Leistungsentfaltung des kleinen Diesels hervor: "Der D3 läuft bis 200 km/h richtig gut."

Der Volvo S60 gefällt

Auch das Interieur des Volvo S60 kam bei den Lesern mit seiner zurückhaltenden Gestaltung und der guten Verarbeitung positiv an, während der Umgang mit dem Infotainment nicht bei allen Lesern zur vollen Zufriedenheit ausfiel. Einige kritisierten die etwas umständliche, nicht immer intuitive Menüführung. "Die Bedienung ist zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig", meinte der 29-jährige Lehrer Johannes Marschke.

Dafür gingen beim Platzangebot vorne die Daumen immer nach oben. Einigen Lesern erschien jedoch der Kofferraum etwas knapp bemessen. "Ich würde ihn wohl als V60 nehmen, da ich den Stauraum hinten benötige", war das Statement des Bonner Assessors Erik Eggert. Die 47-jährige Golf-Fahrerin Karin Franke zog ihr persönliches Resümee: "Da könnte ich glatt zur Volvo-Fahrerin werden."

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