VW Amarok Reinhard Schmid
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VW Amarok ab Juni beim Händler

Erster großer Pickup von VW

Zum Wildern geboren: Der Amarok, Inuit für Wolf, soll den japanischen Pickups an den Kragen. In Deutschland strebt VW nach der Krone in der Exoten-Klasse. Angesichts von jährlich nur rund 9000 Zulassungen und dank VW-Bonus keine schwere Aufgabe.

Anders in Südamerika, Asien und Afrika: Dort sind Pick-ups Massenware, vor allem jene aus japanischer Produktion. Ein hartes Umfeld, in dem es nicht zuletzt auf den Preis ankommt. Genaues verrät VW zwar noch nicht, deutet aber an, dass man sich am Toyota Hilux orientieren möchte. Das spricht für einen Preis zwischen 28.000 und 35.000 Euro.

VW Amarok mit zeitgemäßer Sicherheitsausstattung

Eine Kampfansage, zumal der 5,25 Meter lange VW Amarok bei Innengröße und Ladefläche (1.555 x 1.620 Millimeter) die Spitzenwerte seiner Klasse bieten will. So passt eine Euro-Palette quer zwischen die Radkästen. Je nach Ausführung (wahlweise mit 2.820 oder 3.040 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht) schleppt er bis zu 1,15 Tonnen Ladung. Zudem liefert VW in Deutschland im Gegensatz zur Konkurrenz serienmäßig eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung mit ESP und Seitenairbags. Auch sonst versucht der VW Amarok (Fahrbericht des VW Amarok), nicht ganz so rau aufzutreten wie die Rivalen. Zwar verströmt das Interieur Transportercharme, doch die blattgefederte Hinterachse traktiert die Besatzung nicht so derb wie manch anderer Konkurrent.

Der VW Amarok meistert auch schwieriges Terrain

Ganz auf Downsizing setzt man beim Triebwerk: Der Zweiliter-Common-Rail-Diesel mit 163 PS soll sich mit 7,8 Litern auf 100 Kilometer begnügen und kommt mit dem 1.882 Kilogramm schweren Doublecab-Pickup - abgesehen von einer Anfahrschwäche - gut zurecht. Ausgeprägte Fahrdynamik stand allerdings wohl nicht im Lastenheft. Vorerst gibt es nur ein Sechsgang-Schaltgetriebe, eine Wandlerautomatik kommt 2012. Zuschaltbarer Allradantrieb sowie Gelände-reduktion und Differenzialsperre hinten ermöglichen auch in schwierigem Terrain ein Fortkommen. Per Knopfdruck kann das ABS in einen speziellen Offroad-Modus versetzt werden. Je nach Bodenbeschaffenheit soll so der Bremsweg deutlich verkürzt werden. Neben der Variante mit zuschaltbarem Allradantrieb gibt es den Amarok auch mit permanentem Allrad- sowie Hinterrad-antrieb. Das Singlecab-Modell folgt im ersten Halbjahr 2011. Übrigens: Dem hart umkämpften US-Markt bleibt Volkswagen vorerst fern, dort sind größere Kaliber gefragt.

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Verkehr Verkehr VW Amarok VW Amarok im ersten Fahrbericht Der neue Pickup im Extremeinsatz

Testfahrt der anderen Art: Während der Rallye Dakar 2010 in Argentinien...

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