VW Polo vs. Golf in der Kaufberatung

Der große Bruder gewinnt

VW Polo 1.2 TSI, VW Golf 1.2 TSI, Aufmacher Foto: Dino Eisele 19 Bilder

Für nur 1.150 Euro Aufpreis nehme ich natürlich lieber den Golf, könnte man beim Anblick der Preise der beiden Wolfsburger Bestseller meinen. Ganz so einfach ist es dann jedoch nicht.

Denn der Polo mit dem 90 PS starken 1.2-Liter-TSI-Benziner ist erst ab der gut ausstaffierten Comfortline-Ausstattung erhältlich, ab 16.175 Euro. Den VW Golf mit dem fünf PS schwächeren Einstiegsmotor (85 PS, ab 17.325 Euro) gibt es auch im mageren Trendline-Ornat. Verzichten muss der Basis-Golfer dann beispielsweise auf Radio, Lederlenkrad, Einparkhilfe, elektrische Außenspiegel oder einen höhenverstellbaren Beifahrersitz.

Kompletten Artikel kaufen
Kaufberatung markeninterner Paarungen Lohnt sich der Größere?
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 6 Seiten)
1,99 €
Jetzt kaufen

VW Golf mit größerem Raumangebot

Mit all diesen Zutaten aus der Comfortline-Version ist der VW Golf ab 19.325 Euro zu haben, ein Unterschied von über 3.000 Euro zum kleineren, ähnlich ausgestatteten und motorisierten Polo. Doch die Frage, ob sich der Mehrpreis lohnt, die beantwortet sich bereits nach kurzer Probefahrt: Auch wenn der Polo wahrlich kein schlechter Kleinwagen ist, so spielt er doch gefühlt zwei Klassen tiefer als der Golf. Der größere Volkswagen fährt sich viel erwachsener, er federt besser, reagiert feiner auf Lenkbefehle und bietet insgesamt den besseren Gesamtkomfort.

Dabei haben wir das deutlich bessere Raumangebot des VW Golf noch nicht einmal richtig gewürdigt. Vier Personen passen zwar auch einigermaßen manierlich in den Polo. Doch dann klemmt und kneift es allenthalben, Kopf- und Ellenbogenfreiheit sind nun mal kleinwagenhaft begrenzt.

Antriebsseitig punktet der Polo jedoch: Der Motor fühlt sich deutlich lebendiger an, hängt besser am Gas und wirkt insgesamt spritziger als im phlegmatischeren VW Golf. Verbrauchsunterschiede im Alltag ergeben sich dagegen kaum, unter sechs Litern je 100 Kilometer bleiben beide selten.

Fazit

Der VW Golf ist hier das rundum bessere Auto, mit deutlich mehr Platz, der höheren Qualität und gediegenem Komfort. Für den kleineren Polo sprechen außer dem Preis nur seine besseren Fahrleistungen.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Top Aktuell Mazda 6, Exterieur Mazda 6 Kaufberatung Das Mittelklassemodell von Mazda
Beliebte Artikel VW Polo, Heckansicht VW Polo im Fahrbericht Noch näher am Golf Golf TGI, Frontansicht VW Golf TGI Blue Motion Nun gibt auch der Golf Gas
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Toyota Supra - Sportcoupé - Fahrbericht Toyota GR Supra (2019) Premiere in Detroit Lexus RC F Track Edition Lexus RC F Track Edition (2019) Mit 500 PS auf die Piste
Allrad Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren Audi SQ5 3.0 TFSI Quattro, Exterieur, Heck SUV Neuzulassungen November 2018 Audi und Porsche unter Druck
Oldtimer & Youngtimer Porsche 911 (996) Carrera Coupe Porsche 911 (996) Kaufberatung Probleme des Schnäppchen-Elfer Aston Martin Heritage EV Concept Aston Martin Heritage EV Concept Elektroantrieb für Klassiker
Promobil Spacecamper Limited (2019) auf VW T6 Spacecamper Limited (2019) Campervan-Allrounder auf VW T6 Mitmachen und gewinnen Hochstuhl von Flippo Kids
CARAVANING Mitmachen und gewinnen Hochstuhl von Flippo Kids LMC Style Lift 500 K (2019) Premiere LMC Style Lift 500 K Hubbetten-Caravan für Familien