Lance Stroll - Porträt - 2019 Racing Point

Formel 1 Fahrer

Lance Stroll

Lance Stroll versucht in der Formel 1 in die Fußstapfen seines kanadischen Landsmanns Jaqcues Villeneuve zu treten. Zu Beginn seiner Karriere musste der Racing-Point-Pilot aber erst einmal das Image des Bezahlfahrers abstreifen.

Lance Stroll startete seine Rennsport-Karriere 2008 im Kart. Der Wechsel in den Formelsport erfolgte sechs Jahre danach. Um mit den besten Nachwuchspiloten der Welt mitzuhalten ging es für den Kanadier über den großen Teich. In der italienischen Formel-4-Meisterschaft fügte sich der Youngster mit dem Titel in der Rookie-Saison direkt gut ein.

Es folgte direkt der Wechsel in die Formel 3 Europameisterschaft. Die Konkurrenz klagte, dass Vater Lawrence Stroll, ein kanadischer Milliardär, den Junior mit großen Investitionen in Testfahrten und Technik zu einem unfairen Vorteil verhelfe. Doch am Ende stand 2016 der erste große internationale Titel in der Karriere des Mannes aus Quebec, der mittlerweile in der Schweiz lebt.

Formel-1-Premiere bei Williams

Nach nur drei Jahren im Junior-Formel-Bereich folgte der Aufstieg in die Königsklasse. Zur besseren Vorbereitung durfte Stroll mit einem ausgemusterten Williams-Renner auf verschiedenen Rennstrecken der Welt üben. Trotzdem verlief der Start in der Saison 2017 etwas holprig. Drei Ausfällen zum Saisonstart und drei weitere punktlosen Rennen folgte im siebten Grand Prix – ausgerechnet zuhause in Kanada – mit Rang 9 endlich etwas Zählbares.

Das große Highlight folgte eine Woche später in Aserbaidschan. Mit etwas Glück und vielen Ausfällen der Konkurrenz raste Stroll in einem Chaos-Rennen aufs Podium. Auch wenn Teamkollege Felipe Massa am Ende der Saison drei Zähler mehr einsammelte, konnte der Rookie langsam sein Image als Bezahlfahrer abstreifen.

Doch 2018 folgte dann der große Rückschlag. Williams baute ein Auto, das es nur selten in die Top Ten schaffte. Stroll fuhr auf verlorenem Posten und schien zwischenzeitlich auch die Motivation zu verlieren. Am Ende blieb in der Faherwertung nur der drittletzte Platz. Wieder musste der reiche Vater einspringen, um die Karriere wieder in Schwung zu bringen.

Neuanfang bei Racing Point

Lawrence Stroll kaufte mit einem Investoren-Team in der Sommerpause 2018 kurzerhand das finanziell in Schieflage geratene Force-India-Team und benannte es in Racing Point um. Hier sollte Lance Stroll sein Talent deutlich besser unter Beweis stellen können. Mit Sergio Perez gab es für 2019 aber direkt einen harten Brocken als Teamkollegen.

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