Marcus Ericsson - Porträt 2018 Foto: Sauber

Formel 1 Fahrer

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson ist ein schwedischer Rennfahrer, der nach seiner Debütsaison für Caterham mittlerweile mit Sauber in der Formel 1 an den Start geht. Wir stellen Ihnen den Piloten genauer vor.

Marcus Ericsson ist der zehnte schwedische Rennfahrer, der den Sprung in die Formel 1 geschafft hat. „Daran habe ich seit meiner Kartzeit im Alter von neun Jahren gearbeitet. Jetzt bin ich bereit für den Aufstieg“, sagte Ericsson vor seiner Debütsaison 2014 beim Team Caterham.

Ericsson fährt Runden im Weltmeisterauto von 2009

Seine Karriere hatte Ericsson im Kartsport gestartet, den er bis 2006 bestritt. Im Anschluss verschlug es den Blondschopf in die britische Formel BMW, die er mit sieben Siegen aus 18 Läufen auf Anhieb gewinnen konnte. Danach folgte der Wechsel in die britische Formel 3-Meisterschaft. Fünf Podestränge reichten dort in der Endabrechnung für den fünften Platz. 2009 zog es Ericsson nach Japan. In der dort ansässigen Formel 3 triumphierte er gleich in seiner ersten Saison. Parallel dazu bestritt der Schwede vier Rennen in der britischen Formel 3, von denen er zwei gewann.

Im selben Jahr drehte Ericsson das erste Mal seine Runden in einem Formel 1-Renner. Beim Young Drivers Test in Jerez de la Frontera pilotierte er das Weltmeisterauto von Brawn GP.

Ericsson mit durchschnittlichen GP2-Ergebnissen

Von 2010 an war Ericsson in der GP2 unterwegs. Die Erfolge des Schweden, der vor seinem F1-Engagement nur den eingefleischten Rennfans ein Begriff war, hielten sich dort jedoch in Grenzen. Für Super Nova (2010), iSport International (2011, 2012) und DAMS (2013) bestritt Ericsson vier Saisons in der zweiten Formel-Liga.

Dabei konnte er 3 Rennen für sich entscheiden. Vom Gesamtsieg durfte er nur träumen. Seine beste GP2-Endplatzierung: ein sechster Rang 2013. Neben der Hauptserie bestritt Ericsson auch vereinzelnd Läufe in der GP2-Asia, jedoch ebenfalls mit bescheidenen Ergebnissen.

Wechsel zu Sauber nach Caterham-Pleite

Den Formel 1-Sitz bei Caterham für das Jahr 2014 hatte sich Ericsson vor allem dank einer finanziellen Mitgift der aus Schweden stammenden Firma Tetra Pak gesichert, die Gerüchten zufolge eine Millionensumme bereitgestellt hatte. Sportlich hat sich das Investment allerdings nicht gelohnt. Das Auto erwies sich als nicht konkurrenzfähig und unzuverlässig. Von WM-Punkten war Ericsson oft weit entfernt.

Dazu kamen finanzielle Probleme des Caterham-Teams. Nach dem viertletzten Saisonrennen in Russland musste Insolvenz beantragt werden. Ericsson musste sich nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Da ihm seine Sponsoren auch weiterhin die Treue hielten, fand der Schwede schnell bei Sauber einen neuen Platz für die Saison 2015. Und beim ersten Rennen des Jahres in Australien klappte es direkt mit den ersten WM-Punkten. Mit Platz 8 feierte Ericsson ein gelungenes Debüt.

Doch so ging es leider nicht weiter. In der ersten Saisonhälfte, als der Sauber noch ein regelmäßiger Punktekandidat war, leistete sich der Pilot zu viele Schwächen. In der zweiten Hälfte zeigte sich Ericsson stark verbessert, doch das Auto war inzwischen hinter die Modelle der Konkurrenz zurückgefallen. So blieb für Ericsson am Ende nur Rang 18 in der Fahrerwertung. Teamkollege Felipe Nasr hatte 18 Punkte mehr gesammelt.

Dank der zahlungskräftigen Sponsoren musste sich Ericsson keine Sorgen um seinen Verbleib bei Sauber machen. Der Vertrag wurde frühzeitig für 2016 und 2017 verlängert. WM-Punkte konnte er aber in keinem der beiden Jahre sammeln, was vor allem an dem nicht konkurrenzfähigen Auto lag. Die Teamkollegen Felipe Nasr und Pascal Wehrlein konnten aber wenigstens sporadisch ein paar Zähler sammeln.

Als es darum ging, neue Fahrer zu verpflichten konnte Ericsson aber immer auf die Loyalität der schwedischen Team-Inhaber bauen. Auch 2018 ist er wieder im neuformierten Alfa Romeo Sauber-Team wieder mit dabei. Nun heißt sein Teamkollege Charles Leclerc.

(Stand: 01/2018)

Sauber überschlägt sich Feder als Ursache für Ericsson-Crash

Der Horror-Unfall von Marcus Ericsson im zweiten Training war das Thema am Freitag. Der Schwede blieb unverletzt, doch die Bilder jagten einem Angst ein. Drei Mal überschlug sich der Sauber-Pilot. Die Ursache lag im DRS-System.

Marcus Ericsson im Interview „Leclerc ist der stärkste Teamkollege"

Marcus Ericsson fuhr beim GP Bahrain zum ersten Mal seit dem GP Italien 2015 in die Punkte. Der Schwede erzählt von einem seiner besten Formel 1-Rennen, die harte Zeit davor und seine Aussichten bei Sauber in dieser Saison.

Ericsson holt Punkte in Bahrain Erstes Lebenszeichen von Sauber

Für das in den letzten Jahren so schwer gebeutelte Sauber-Team geht es wieder nach vorne. Der Anschluss ans Mittelfeld ist hergestellt. In Bahrain spiegelte sich der Aufwärtstrend auch in WM-Punkten wider. Marcus Ericsson fuhr auf Rang 9.

Sauber baut Technikmannschaft aus Was machen Wehrlein & Ericsson?

Sauber pachtet die letzten Plätze. 2017 gibt es – wenn es normal läuft – nichts mehr zu holen. In Hinwil baut man derweil das Technik-Team aus und brütet über der Fahrerfrage. Pascal Wehrlein legt sein Schicksal in die Hände von Mercedes.

Sauber verlängert Vertrag Marcus Ericsson bleibt auch 2017

Marcus Ericsson wird auch 2017 für Sauber auf Punktejagd gehen. Der Schwede verlängerte wie erwartet seinen Vertrag beim Schweizer Rennstall um ein Jahr. Wer das zweite Cockpit bekommt, wollte Sauber noch nicht mitteilen.

Fotos GP Ungarn 2016 (Samstag) Die verrückte Regenschlacht

Was war das für ein Spektakel! Vier Mal wurde die rote Flagge gezeigt, die Fahrer kämpften sich durch Pfütze und Bäche.

Team-Crash bei Sauber Stallregie-Streit mit Vorgeschichte

Sauber erlebte in Monaco den Supergau. Marcus Ericsson und Felipe Nasr krachten sich in Runde 48 gegenseitig aus dem Rennen. Vorangegangen waren lange Diskussionen über Stallregie.

Sauber hofft auf Russland "Strecke sollte uns liegen"

In Sochi tritt Sauber zum dritten Mal mit dem neuen Update-Paket an, das man in Singapur eingeführt hat. Bislang konnte das Team noch nicht das volle Potential der neuen Teile freilegen. Beim GP Russland 2015 soll sich das ändern.

Sauber verpasst Suzuka-Punkte "Müssen noch Rundenzeit finden"

Nach 4 Rennen in den Punkterängen ging Sauber in Suzuka leer aus. Marcus Ericsson vergab alle Chancen durch einen Dreher. Felipe Nasr klagte über ein technisches Problem. Doch am Ende fehlte auch der Speed.

Marcus Ericsson crasht in Pouhon "Hatte Einschlag schlimmer erwartet"

Nach Pastor Maldonado und Nico Rosberg sorgte Marcus Ericsson für den dritten großen Crash des Tages. Dennoch äußerte sich der Schwede nicht unzufrieden. Insgeheim peilt der Sauber-Pilot einen Punkteplatz an.

Sauber wirft Punkte weg Der verfluchte zweite Boxenstopp

Die Sauber-Piloten waren auf dem Weg in die Punkteränge. Doch dann brachten zwei missglückte Boxenstopps Felipe Nasr und Marcus Ericsson um alle Chancen. Ärgerlich, denn für Sauber wäre die Dreistopp-Strategie aufgegangen.

Sauber will doppelt punkten "Jetzt müssen wir zuschlagen"

Sauber startet zum ersten Mal seit anderthalb Jahren wieder mit beiden Autos in den Top Ten. In Shanghai wollen Felipe Nasr und Marcus Ericsson auch in den Punkten ins Ziel kommen. Die Chancen auf WM-Zähler könnten bald schon selten werden.

Fahrfehler kosten Punkte Nasr hatte Speed von Red Bull

Nach 14 Punkten zum Saisonauftakt ging Sauber in Malaysia leer aus. Der Speed für die Top Ten war da, doch die Fahrer warfen Punkte durch unnötige Fehler weg.

Fünf Fahrer bei Sauber Der Preis des Überlebens

Sauber hat fünf Fahrer an Bord. Im nächsten Jahr sollen es zwei sein. Marcus Ericsson und Felipe Nasr haben das Rennen um die beiden Cockpits vorerst gewonnen. Dank ihrer Mitgift. Adrian Sutil und Giedo van der Garde wollen sich wehren.

Sauber plant für 2015 Marcus Ericsson bei Sauber an Bord

Sauber wird auch in der kommenden Saison an der Formel 1-WM teilnehmen. Die Verpflichtung von Marcus Ericsson ist ein kräftiges Lebenszeichen. Der Schwede bringt einen zweistelligen Millionenbetrag in die Ehe mit ein.

Aufschwung bei Caterham Dank Upgrade vor Marussia

Caterham hat die rote Laterne abgegeben. Das Team schob sich in Japan und Russland an Marussia vorbei. Nicht nach Punkten, aber nach Rundenzeit. Die Aero-Ausbaustufe, die in Suzuka debütierte, wirkte Wunder.

Formel 1 Junior-Test in Jerez Ericsson und Conway testen für Mercedes GP

Nach und nach zeigt sich, welche Nachwuchsfahrer bei welchem Team die Möglichkeit haben, ihr Formel 1-Talent beim Junior Test in Jerez unter Beweis zu stellen. Mercedes GP wird mit Mike Conway und Marcus Ericsson testen.

Sportwagen Mercedes SL Mercedes SL (2021) AMG entwickelt den nächsten Mercedes-Roadster Nissan GT-R 50th Anniversary Edition Nissan GT-R 50th Anniversary Edition Godzilla wird 50
Anzeige
SUV Mercedes GLS 580 4MATIC 2019 Mercedes GLS (2019) Die neue S-Klasse unter den SUV 11/2018, VW Tarok Concept auf der Sao Paulo International Motor Show Seriennahe Pickup-Studie VW zeigt Tarok auf der New York Auto Show
Oldtimer & Youngtimer Volvo 740, Frontansicht Volvo 740/760 Kaufberatung Stärken und Schwächen des kantigen Schweden Lancia Delta HF Integrale Evoluzione Martini 5 (1992) RM Sotheby's Auktion Techno Classica Essen 2019 Rekordpreise für Rallye-Lancia