Max Chilton

Max Chilton ist ein britischer Rennfahrer, der seit 2013 für Marussia in der Formel 1 an den Start geht. Wir stellen ihnen den Briten im Porträt etwas genauer vor und zeigen die Stationen seiner Karriere.

Max Chilton ist seit 2013 in der Formel 1 für das Team Marussia. Zu verdanken hat der schnelle Brite den Aufstieg bis in die Königsklasse aber nicht alleine seinem Talent. Schon im Alter von zehn Jahren startete der Mann aus Reigate seine Rennkarriere. Wie so viele seiner Kollegen absolvierte Chilton die ersten motorsportlichen Gehversuche im Kart.

Im Alter von 14 Jahren ging es 2005 erstmals auf die große Rundstrecke. Die englische Nachwuchsserie "T Cars" bot damals jungen Talenten die Möglichkeit, ihr Können in Tourenwagen zu zeigen. 2006 verpasste Chilton hier den Meistertitel nur knapp.

Formel 3-Erfolge lassen auf sich warten

2007 ging Chilton dann wieder den normalen Weg für Junior-Piloten. Mit 16 Jahren stieg der schnelle Nachwuchsmann in die britische Formel 3-Serie ein - allerdings zunächst ohne großen Erfolg. Auch beim 1.000 Kilometer Langstreckenrennen in Silverstone war Chilton am Start. Die zweite Formel 3-Saison 2008 war bereits etwas besser. Am Ende sprangen immerhin zwei Podiums-Plätze und Rang zehn in der Fahrerwertung heraus.

Normalerweise bleibt kaum ein Pilot länger als zwei Jahre in einer Nachwuchsklasse. Chilton wagte aber 2009 den dritten Anlauf in der britischen Formel 3. Mit dem etablierten Carlin-Team feierte er endlich auch den ersten Sieg. Platz vier in der Endabrechnung war allerdings nicht überzeugend. Den Titel schnappte sich mit weitem Abstand Teamkollege Daniel Ricciardo, der seine erste Saison in der britischen Formel 3 fuhr.

Langer Anlauf auch in der GP2

Trotz der ersten Rückschläge hielt Chilton an seinem Formel 1-Traum fest. Dass der Brite 2010 den Aufstieg in die GP2 schaffte, hatte sicher auch mit seinem Vater zu tun. Grahame Chilton ist Multi-Millionär und sitzt im Vorstand des Versicherungsgiganten Aon. Passenderweise trat die Firma auch als Sponsor für den Sohnemann auf und finanzierte damit die Rennabenteuer.

Die erste GP2-Saison lief wieder einmal nicht nach Plan. 20 Rennen, drei Punkte, Rang 25 in der Fahrerwertung lautete das ernüchternde Ergebnis für den Rookie. Auch die zweite Saison wurde nicht viel besser. Platz 20 mit vier Zählern. Eigentlich keine Empfehlung für die Formel 1. Aber wieder platzte im dritten Jahr wenigstens etwas der Knoten. Mit dem Marussia Carlin Team gab es immerhin die ersten zwei Siege und Rang vier in der Endabrechnung.

Max Chilton steigt mit Marussia in die Formel 1 ein

Dank seiner finanzkräftigen Sponsoren wurde Chilton direkt nach Ende der Formel 1-Saison 2012 als Stammfahrer für das Formel 1-Team von Marussia verpflichtet. GP2-Meister Davide Valsecchi musste sich dagegen mit einem Ersatzfahrer-Job bei Lotus zufrieden geben.

Chiltons erstes Jahr in der Formel 1 lief wie erwartet. Im unterlegenen Marussia-Boliden hatte der Brite keine Chance, in die Punkt zu fahren. Seine beste Platzierung erzielte er beim GP von Monaco (14.). Das Duell mit seinem Teamkollegen Jules Bianchi ging für Chilton klar verloren. In der Startaufstellung stand er lediglich zweimal vor Bianchi. Auch in den Rennen hatte er fast immer das Nachsehen gegen seinen Stallgefährten. In einer Statistik landete Chilton jedoch weit vorne: Er wurde in jedem WM-Lauf gewertet und schaffte mit 1.103 die viertmeisten Rennrunden aller Fahrer.

(Stand: 01/2014)

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