24 h-Rennen in Le Mans

Peugeot holt die Pole-Position

Peugeot 908 HDi Fap 2009 Foto: Peugeot 61 Bilder

Peugeot erzielte beim Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans (Start am Samstag 15:00 Uhr) einen ersten Prestigeerfolg. Zwölf Minuten vor Mitternacht gelang Stéphane Sarrazin bei seiner furiosen Schlussattacke eine Traumrunde.

Der Peugeot-Fahrer war auf der 13,65 Kilometer langen Strecke um 0,762 Sekunden schneller als Allan McNish im Audi R15 TDI. Weil die Trainingsbestzeit zwar prestigeträchtig sein mag, für das Rennen aber weitgehend bedeutungslos ist, verzichtete man im Audi-Lager darauf zu kontern und setzte in aller Ruhe die Abstimmungsarbeit fort.

Peugeot startet vor Audi

Lediglich Marco Werner im Audi mit der Nummer zwei startete noch einen Angriff auf die Pole-Position. Der Deutsche blieb jedoch nach viel versprechenden Zwischenzeiten um fast drei Sekunden über der Bestzeit und musste mit Platz sechs vorlieb nehmen. Damit startet der von Sarrazin, Franck Montagny und Sébastien Bourdais gefahrene 908 HDI vor der im letzten Jahr siegreichen Audi-Équipe McNish/Tom Kristensen/ Dindo Capello aus der ersten Reihe.

"Wir haben uns heute nicht wirklich auf eine Zeitenjagd konzentriert", bestätigte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich." Zwischen den beiden Qualifying-Abschnitten haben wir alle für das Rennen vorgesehenen Teile in die Fahrzeuge eingebaut, die anschließend angepasst werden mussten. Das hat etwas Zeit gekostet. Danach sind wir sehr gute Long-Runs auf Slickreifen gefahren und haben uns gut auf das Rennen vorbereiten können. Dass wir dabei auch noch so eng um die Pole Position kämpfen konnten, ist ein gutes Zeichen."

Startplätze drei bis fünf für Peugeot

Die Startplätze drei bis fünf gingen an Peugeot. Die zweite Startreihe teilen sich Nicolas Minassian/Pedro Lamy/Christian Klien sowie Jean-Christophe Bouillon/Simon Pagenaud/Benoit Treluyer aus dem Pescarolo-Team. Dahinter lauert der dritte Werks-Peugeot von Alex Wurz/Marc Gene/David Brabham.

Das schnellste Auto mit Ottomotor, der Lola-Aston Martin von Stefan Mücke/Jan Charouz/Tomas Enge eroberte den achten Startplatz, mit überraschend geringem Abstand von nur 4,3 Sekunden auf Sarrazins Bestzeit.

Eher diskret hingegen waren die Trainingszeiten des deutschen Kolles-Teams, das zwei der im letzten Jahr noch siegreichen Audi R10 TDI an den Start bringt. Christijan Albers/Christian Bakkerud/Giorgio Mondini kamen mit 8,3 Sekunden Rückstand auf Rang 13, knapp gefolgt vom Schwesterauto mit Leadfahrer André Lotterer.

Porsche mit Doppel-Pole in der LMP2-Klasse

Porsche freute sich über die zweifache Doppel-Pole. In der LMP2-Klasse markierte Caspar Elgaard/Kristian Poulsen/Sascha Maassen im Porsche RS Spyder die Bestzeit, mit lediglich acht Hundertstelsekunden Vorsprung auf den zweiten RS Spyder von Seiji Ara. In der GT2-Klasse ging die Bestzeit an Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 RSR mit hauchdünnen drei Hundertstelsekunden vor Werksfahrer-Kollege Marc Lieb.

Für Trubel sorgte der von vielen im Fahrerlager als äußerst naiv empfundene Protest, den das Peugeot-Werksteam am Mittwoch (10.6.) gegen die angeblich nicht regelkonforme Frontpartie der Audi R15 TDI eingelegt hatte. Der Rekurs wurde erwartungsgemäß von den Veranstaltern abgeschmettert. Niemand konnte ernsthaft etwas anders erwarten, schließlich hatten die Technischen Kommissare erst kurz zuvor bei der Abnahme grünes Licht für die R15 TDI gegeben. Sage und schreibe zweieinhalb Stunden war der Audi von den Regelhütern untersucht worden - ungewöhnlich lang.

Für die Kommentatoren des englischsprachigen "Radio Le Mans" ist der Protest ein gefundenes Fressen. Sie werden nicht müde, immer neue heitere Sachverhalte zu (er-) finden, gegen die man auch protestieren könnte.

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