BMW M6 GT3 - #43 - 24h Nürburgring 2017 - 25. Mai 2017 Stefan Baldauf / Guido ten Brink
BMW M6 GT3 - Startnummer #43 - 24h-Rennen Nürburgring 2017 - Nordschleife
Mercedes AMG GT3 - Startnummer #48 - 24h-Rennen Nürburgring 2017 - Nordschleife
Bentley Continental GT3 - Startnummer #38 - 24h-Rennen Nürburgring 2017 - Nordschleife
BMW M6 GT3 - Startnummer #42 - 24h-Rennen Nürburgring 2017 - Nordschleife 56 Bilder

24h-Rennen Nürburgring 2017 (Ergebnis 1. Quali)

Bestzeit für Schnitzer-BMW

24h-Rennen 2017

Der erste Schlagabtausch zum 24h-Rennen Nürburgring im Nacht-Qualifying geht an Schnitzer-BMW. Mit einer Zeit von 8:22.307 Minuten drehte der M6 GT3 mit der Nummer 43 den schnellsten Umlauf vor Bentley und dem Schwesterauto von Schnitzer.

Am Donnerstagabend (25.5.) startete das 160 Auto starke Feld bei Sonnenuntergang in das erste von zwei Qualifyings. Traditionell wird dieses in die Nacht hinein gefahren. Es ging bereits mit einigen Minuten Verspätung los, da noch Leitplanken repariert werden mussten. Bis um 23:30 Uhr hatten die Teams Zeit, sich entweder auf das Zeitfahren zum Top 30-Qualifying vorzubereiten oder sich überhaupt erst einmal für das Einzelzeitfahren, das am Freitagabend stattfindet, zu qualifizieren. In der Vorbereitungsphase haben bereits 17 Autos das Ticket gelöst, bleiben noch 13 zu vergebende Plätze, über die final nach dem zweiten Qualifying am Freitagvormittag entschieden wird.

Schnitzer-Fans dürfen sich freuen

Schnitzer, das mit fünf Siegen neben Manthey das erfolgsreichste 24h-Team ist, startete gut in die 45. Auflage. Der BMW M6 GT3 von Augusto Farfus/Alex Lynn/Antonio Felix Da Costa /Timo Scheider war noch nicht für die Top 30-Show qualifiziert. Mit einer Runde von 8:22.307 Minuten drehte man immerhin schon mal den schnellsten Umlauf, den man kurz vor Schluss erzielte. Die Bestzeit lag aber deutlich unter den Vorgaben aus dem Freien Training – es fehlten über 3 Sekunden. Viele Fahrer merkten an, dass die Strecke wie am Nachmittag noch in einem recht dreckigen Zustand sei.

Mit 0.948 Sekunden Rückstand folgt der Bentley mit der Startnummer 38, der die erste Position zur Session-Mitte übernommen hatte. Auch diesem fehlte noch die Eintrittskarte für das Top 30-Shootout. Egal wie weit man es dabei bringen wird, in der finalen Startaufstellung muss man drei Plätze weiter hinten starten, weil man die für die Höhenmessung nötige Rolle in der Boxeneinfahrt unsachgemäß überfuhr.

Reifen-Experimente bei Audi

Auf dem dritten Rang reihte sich das Schnitzer-Schwesterauto von Marco Wittmann/Tom Blomqvist/Martin Tomczyk/Augusto Farfus ein, die die Anfangsphase des Qualifyings dominierten. Der beste Audi schaffte es auf den vierten Platz. Am R8 LMS mit der Startnummer 28 von Land Motorsport wurde aber noch fleißig mit den Reifen experimentiert. Sowohl auf Dunlop als auch auf Michelin sah man den Renner von Kelvin van der Linde/Markus Winkelhock/Christopher Mies/Connor de Phillippi herumrollen. Durchaus zufrieden ist man bei Rinaldi Racing mit der fünften Position, die sich der Wochenspiegel-Ferrari mit 2.430 Sekunden Rückstand sicherte.

Die Vorjahressieger mit der 1 auf der Haube aus dem Black Falcon-Team schlossen das erste Qualifying mit dem Mercedes AMG GT3 auf dem sechsten Platz ab. Vor dem Rowe-BMW mit der Nummer 99 ab. Der beste Porsche ist nicht etwa der „Grello” mit Profi-Besetzung, sondern der Manthey-Elfer von Otto Klohs/Robert Renauer/Mathieu Jaminet/Matteo Cairoli. Der “Grello” strandete am Ende des Zeittrainings im Bereich Hedwigshöhe. Mehr als Platz zehn war nicht drin. Zwischen die beiden Porsche schob sich der Phoenix-Audi auf Rang neun.

Erste Strafen nach Höhenmessung

Einen herben Rückschlag erlebte der Falken-BMW mit der Startnummer 33. Weil man die vorgeschrieben Mindesthöhe von 70 Millimeter nicht eingehalten hat, wird man um zehn Positionen rückversetzt. Neben dem zuvor erwähnten Bentley bekamen außerdem der Car Collection-Audi, der Renault R.S.01 und einer der Playstation-Walkenhorst-BMW eine Strafe von drei Positionen wegen Auslassen oder dem unangemessenen Überfahren der Messrolle.

Für alle Teams galt es am Donnerstag sowohl im Training als auch im Qualifying sich auf die hohen Temperaturen im Zusammenspiel mit den Reifen einzustellen. Bei keinem VLN-Lauf oder bei Testfahrten hatte man bisher bei diesen warmen Bedingungen Erfahrung sammeln können.

Motorsport Motorsport Audi R8 LMS - Startnummer #29 - 24h-Rennen Nürburgring 2017 24h-Rennen Nürburgring 2017 (Freies Training) Audi diktiert Pace zum Auftakt

Mit dem Freien Training zum 24h-Rennen Nürburgring 2017 sind die...

Mehr zum Thema 24h-Rennen Nürburgring 2019
Start - 24h-Classic 2019 - Nürburgring - Nordschleife
Mehr Motorsport
Audi R8 LMS - Startnummer #4 - 24h Rennen Nürburgring - 23. Juni 2019
Mehr Motorsport
Audi R8 LMS - Startnummer #4 - 24h-Rennen Nürburgring 2019
Mehr Motorsport