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Acura ARX-05 für die IMSA-Rennserie

Montoyas neues Spielzeug

Acura ARX-05 - DPi - Rennwagen - IMSA-Rennserie Foto: Honda/Acura 11 Bilder

Honda steigt 2018 mit einem DPi-Auto in die amerikanische IMSA-Rennserie ein. Dafür hat man den Acura ARX-05 mit einer besonders auffälligen Nase entwickelt. Juan Pablo Montoya ist einer der Fahrer des rund 600 PS starken DPi-Renners.

21.08.2017 Andreas Haupt Powered by

In Le Mans wankt die Topklasse LMP1 nach den Ausstiegen von Audi und Porsche. Um nicht zu sagen, dass die LMP1 in ihrer jetzigen Form dem Tod geweiht ist. In der US-amerikanischen IMSA-Rennserie floriert die Topklasse aus LMP2 und den neuen Daytona Prototype International – kurz DPi – hingegen. Mit Cadillac, Mazda und Nissan haben bereits drei Hersteller einen DPi-Rennwagen gebaut. 2018 rückt der nächste Hersteller nach. Honda stockt unter dem Markennamen Acura, unter dem man in Nordamerika Premium-Autos und Sportwagen verkauft, die amerikanisch Rennserie auf.

Acura ARX-05 mit Oreca-Chassis

Dafür entwickelte man den Acura ARX-05. Die kryptische Abkürzung steht für Acura Racing eXperimental, Generation 5. Der Rennwagen basiert auf einem Chassis der französischen Firma Oreca. Was den ARX-05 bereits von der Konkurrenz abgrenzt. Cadillacs und Mazdas DPi-Rennwagen bauen auf einem Dallara-Chassis auf. Nissan setzt auf ein Chassis von Onroak Automotive. Als vierten Chassis-Hersteller gibt es noch Riley Tech/Multimatic.

Acura ARX-05 - DPi - Rennwagen - IMSA-Rennserie Foto: Honda/Acura
Im Heck sitzt ein Biturbo-V6 mit 3,5 Litern Hubraum.

Die Automobilhersteller müssen sich für ein Chassis entscheiden. Bei der Aerodynamik gestattet ihnen das Reglement hingegen mehr Freiraum. Sie dürfen Nase, Seitenkästen und die hinteren Radhäuser frei gestalten. Außerdem gibt es weitere Freiheiten. Zum Beispiel bei Aerodynamik-Anbauten wie Flics, wie sie der ARX-05 in doppelter Ausführung rechts und links der Schnauze trägt. Die Regularien beschränken die Entwicklungskosten eines DPi-Autos auf rund 15 Millionen Euro.

Auffälligstes Merkmal des DPi-Acura ist die Nase. Über ihr ragt ein großes Karosserieteil, das wie ein Flügel wirkt, und aus den vorderen Radbacken wächst. Die Radhäuser prägen die markanten Leuchten an der Vorderseite und die großen Entlüftungsbereiche an der Oberseite. Die Seitenkästen sind flach und steigen zu den hinteren Radhäusern wieder an. Der große Schnorchel auf dem Dach und die Heckflosse sind typisch für die Rennwagen.

3,5-Liter-V6-Biturbo als Antriebsquelle

Auch beim Antriebsstrang differenzieren sich die Hersteller. Mazdas Prototyp feuert ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbo an. Cadillac setzt auf Tradition und greift auf einen 6,2-Liter-V8-Saugmotor zurück. Nissan lädt den 3,8-Liter-V6 doppelt auf. Acura hingegen pflanzt in den ARX-05 einen V6-Motor mit 3,5-Liter und Biturboaufladung – als AR35TT bezeichnet. Das Triebwerk wird es auf rund 600 PS bringen. Weil in der IMSA die Motoren gebalanced werden.

Hondas DPi-Programm soll über mehrere Jahre laufen. Als Partner hat man das amerikanische Penske-Team gefunden, das die zwei ARX-05 in der IMSA-Rennserie betreut. Das erste Cockpit ist bereits besetzt. Und zwar prominent. Neben Dane Cameron fährt der ehemalige Formel 1-Pilot und zweifache Indy500-Champion Juan Pablo Montoya. Der Kolumbianer ist derzeit nur als Teilzeitkraft in der IndyCar-Serie engagiert, bestritt dort das Indy 500 2017. „Als mich Roger Penske fragte, lag die Antwort auf der Hand. Ich liebe es, Sportwagen zu fahren. Es wird sicher eine Herausforderung für mich. Es wird mir aber viel Freude bereiten, das Auto zu entwickeln“, sagt Montoya. Die Besatzung des zweiten Autos ist noch unbekannt.

Montoyas Zusage sind gute Nachrichten für die IMSA. Es sollen sich auch weitere Hersteller für einen Einstieg interessieren. Man hört von Hyundai und Ford. Mehr zur DPi erfahren Sie in einem großen Feature in der neuen Ausgabe von sport auto, die Sie hier kaufen können.

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