Ärger für Maserati

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Die Fia will die maximalen Abmessungen für GT-Sportwagen ändern. Der neue Maserati MC12 wäre dann sowohl zu breit als auch zu lang. Maserati hofft auf einen Kompromiss.

Eine überraschende Regeländerung der FIA sorgt in der GT-Szene für Ärger hinter den Kulissen. Der Automobilweltverband will bereits für 2005 die Abmessungen der Autos reduzieren: Die maximale Länge soll fünf, die Höchstbreite zwei Meter betragen. Diese Regeländerung würde insbesondere den neuen Maserati MC 12 betreffen. Der vom Ferrari Enzo Ferrari abgeleitete Supersportwagen ist um 15 Zentimeter länger und um zehn Zentimeter breiter als von der FIA verlangt.

"Die Regeländerung kam zu kurzfristig“, klagt Maserati-Sportchef Claudio Berro. "Solche Modifikationen müssen mit mindestens einem Jahr Vorlauf publik gemacht werden. Wir sind aber damit einverstanden, wenn die Änderungen ab 2006 in Kraft treten.“ In der GT-Szene vermutet man, dass das Störmanöver gegen Maserati maßgeblich von Aston Martin initiiert wurde. Die Briten basteln an einer Rennversion des DB9.

Debüt im September?

Maserati hofft nun für 2005 auf einen Kompromiss. "Wir wären mit einem kleineren Heckflügel einverstanden“, sagt Berro. Sollte die FIA hart bleiben, müssten nicht nur die Renn-Maserati, sondern auch rund ein Dutzend Ferrari des Typs 550 und 575 umgebaut werden. Sein Renndebüt soll der Maserati MC 12 in Imola am 5. September geben.

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