Alonso-Wechsel

Ferrari prüft Optionen

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Fernando Alonso ist die Schlüsselfigur im Fahrerkarussell der Formel 1. Neben Toyota und Renault soll nun auch Ferrari seine Fühler nach dem Weltmeister ausgestreckt haben. Die Chancen auf eine Verpflichtung scheinen allerdings gering.

Fernando Alonso hat ein Problem. Er will einerseits weg von McLaren, andererseits aber nicht die Chance aufgeben, auch in den kommenden Jahren Weltmeister zu werden. Viele Teams würden sich freuen einen Fahrer vom Kaliber Alonsos in ihrem Team zu haben. Doch so gerne der Spanier auch McLaren-Chef Ron Dennis den Rücken zuwenden würde, bei Toyota oder Renault ist die Möglichkeit Titel zu gewinnen momentan begrenzt.

Stolperstein Massa

Nun verdichten sich die Gerüchte, dass die Wunschadresse des Weltmeisters eine ganz andere zu sein scheint. Immer öfter fällt im Ferrari-Motorhome der Name Alonso als eine Option für die Zukunft. Dabei gibt es allerdings ein kleines Problem: Felipe Massa. Der Brasilianer hat für die kommende Saison einen wasserdichten Vertrag bei den Roten. Ferrari soll bereits geprüft haben, ob man Massa nicht zu Toyota abschieben kann - ohne Erfolg.

Für die kommende Saison gibt es also kaum eine Möglichkeit, den Weltmeister unter Vertrag zu nehmen. Erst 2009 bestünde theoretisch die Möglichkeit einer Zusammenarbeit. Dabei ist es erstaunlich, dass sich die Italiener die Option Alonso überhaupt in Betracht ziehen. 2001 hatte der Spanier der Scuderia eine Absage erteilt. Solch eine Zurückweisung vergisst Teamchef Jean Todt normalerweise nicht.

Alonso sucht Ausweg

Auch von Alonsos Seite ist immer noch ungeklärt, wie er aus seinem bestehenden Vertrag herauskommen will. Seit bekannt ist, dass der Spanier selbst Ferrari-Informationen austauschte, stehen die Chancen auf einen vorzeitigen Abschied schlecht. Die einzige Möglichkeit zum Wechsel besteht darin, dass ihn Ron Dennis freiwillig ziehen lässt. Dazu müsste McLaren aber zunächst einen adäquaten Ersatzmann finden.

Dabei wird immer wieder der Name Nico Rosberg ins Spiel gebracht. Doch Frank Williams wird nicht müde zu betonen, dass der Sohn des ehemaligen Weltmeisters Keke Rosberg nächste Saison nicht verfügbar sei. Von der Zukunft Alonsos hängen auch anderer Schicksale ab, vor allem bei Toyota und Renault. Besonders Ralf Schumacher und Giancarlo Fisichella müssen weiter um ihren Platz in der "Königsklasse" bangen.

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