Bahrain-Test

Ferrari dominiert

Foto: Ferrari

Am ersten Tag der Formel 1-Testfahrten in Bahrain setzten die Roten die Maßstäbe. Felipe Massa war schnellster Mann des Tages vor Kimi Räikkönen. Weltmeister Renault kämpft weiter mit Reifenproblemen.

Lange führte Kimi Räikkönen in der Sakhir-Wüste die Zeitenliste an, doch drei Minuten vor dem Abschluss des ersten Testtages in Bahrain schnappte Teamkollege Felipe Massa dem Finnen die Bestzeit in 1:31,766 Minuten weg. Massa, der Räikkönen um eineinhalb Zehntel das Nachsehen gab, drehte dabei keineswegs Showrunden mit frischen Reifen. Die Bestzeit fuhr er am Ende eines Dauerlaufs.

Nachdem Räikkönen in Barcelona mit Erfolg neue Flügel getestet hatte, rüstete Ferrari in Bahrain wieder auf die alte Flügelkonfiguration zurück. Die neuen Leitwerke liefern noch verwirrende Daten. Erst in Kombination mit einem neuen Unterboden sollen sie wieder Verwendung finden.

Aufschwung bei Honda

Honda trat dagegen erstmals in diesem Winter mit neuem Flügelwerk am RA107 an. Prompt mauserten sich die schwarzen Renner gegenüber den vorigen Tests vom Mitläufer zum ernsthaften Verfolger. Jenson Button schloss den Donnerstag (22.2.) als Dritter in 1:32,099 Minuten ab, Teamkollege Rubens Barrichello war in 1:32,570 Minuten als Fünfter nur unwesentlich langsamer. Wie Ferrari zeigten auch die Honda gute Resultate bei den Longruns.

Die starke Frühform kann McLaren-Mercedes konservieren. Lewis Hamilton verbesserte sich kurz vor Tagesende in1:32,182 Minuten auf Rang vier.

Renault: Reifen arbeiten nicht

Die Renault taten sich dagegen schwer. Immer noch bekommen die Fahrer mit dem neuen R27 die Bridgestone-Reifen nicht richtig zum Arbeiten. Die Renault rückten immer wieder mit einer sperrigen Apparatur aus, mit der sich während der Fahrt die Reifentemperatur messen lässt. Heikki Kovalainen schloss den ersten Testtag als Zehnter ab. Nelson Piquet jr wurde Zwölfter.

Obwohl Nick Heidfeld die meiste Zeit desNachmittags mit einem Getriebeschaden in der Box verbrachte, landete der BMW-Fahrer vor den Renault auf Platz neun. Sebastian Vettel kam auf den siebten Rang. Probleme mit der Kupplung bremsten Ralf Schumacher. Er kam im Toyota nur auf Platz 15.

Testfahrten in Bahrain, Tag 1. Alle Bestzeiten:

1. Felipe Massa, Ferrari: 1:31,766 min.
2. Kimi Räikkönen, Ferrari: 1:31,901 min.
3. Jenson Button, Honda: 1:32,099 min.
4. Lewis Hamilton, McLaren-Mercedes: 1:32,182 min.
5. Rubens Barrichello, Honda: 1:32,570 min.
6. Pedro de la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:32,621 min.
7. Sebastian Vettel, BMW: 1:32,652 min.
8. Jarno Trulli, Toyota: 1:32,787 min.
9. Nick Heidfeld, BMW: 1:32,810 min.
10. Heikki Kovalainen, Renault: 1:33,139 min.
11. Anthony Davidson, Super Aguri-Honda: 1:33,396 min.
12. Nelsinho Piquet, Renault: 1:33,816 min.
13. Mark Webber, Red Bull-Renault: 1:34,077 min.
14. David Coulthard, Red Bull-Renault: 1:34,595 min.
15. Ralf Schumacher, Toyota: 1:35,265 min.
16. Vitantonio Liuzzi, Toro Rosso-Ferrari: 1:36,345 min.

Neues Heft
Top Aktuell Jaguar F-Type Rallye-Version - 2018 Jaguar F-Type Rallye-Version Oben offener Offroader
Beliebte Artikel Barcelona-Tests Coulthard sorgt für Überraschung Valencia-Test Alonso bleibt spitze
Anzeige
Sportwagen Speed Buster BMW M5 BMW 5er-Tuning Bis zu 747 PS im M5 sind möglich Mercedes E 400 Coupé, Frontansicht Sportwagen-Neuzulassungen Oktober Mercedes E Coupé vor Mustang
Allrad Jeep Gladiator JT Pickup Jeep Wrangler Gladiator (2019) Erste Bilder durchgesickert Toyota Tundra Kalifornien Toyota Tundra im Waldbrand-Einsatz Retten bis das Rücklicht schmilzt
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 450 SEL 6.9 W116 (1979) Wiesenthal Mercedes-Sammlung Wiesenthal Preziosen unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu