Bahrain-Test

Ferrari in Frühform

Foto: Ferrari 13 Bilder

Während die meisten Teams eine kurze Testpause einlegen, spulen Ferrari und Toyota diese Woche in Bahrain fleißig Kilometer ab. Dabei war Kimi Räikkönen bei seiner ersten Ausfahrt am Montag (5.2.) sogar schon schneller als am Rennwochenende im Vorjahr.

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Ferrari zeigt sich in diesem Jahr in beeindruckender Frühform. Schon bei den vergangenen Tests in Jerez Mitte Januar konnte die Scuderia bei den Longruns den Maßstab setzen. Nach einer Woche Pause sind die Italiener nun nach Bahrain gereist, um das Auto weiterzuentwickeln.

Schon am ersten Testtag legte Kimi Räikkönen einen hervorragenden Speed vor. Der Finne unterbot mit seiner schnellsten Runde (1:32,079 Min.) die 2007er Polezeit von Felipe Massa um knapp sechs Zehntel. Bedenkt man, dass die Piloten in diesem Jahr ohne elektronische Fahrhilfen auskommen müssen und die Strecke in Bahrain noch sehr sandig war, ist die Zeit umso beeindruckender.

Toyota deutlich langsamer

Ferrari muss sich die Strecke diese Woche nur mit Toyota teilen. Die Japaner sind allerdings noch nicht so gut in Tritt. Am ersten Tag saß Timo Glock im Cockpit des neuen TF108. In der schnellsten seiner 72 Testrunden 1,3 Sekunden langsamer als Räikkönen. Trotzdem war der Wersauer nicht unzufrieden: "Wir hatten einen guten Tag und haben viele nützliche Dinge ausprobieren können. Leider waren die Verhältnisse auf der Strecke zu Beginn nicht besonders konstant. So konnten wir erst am Nachmittag einige wichtige Tests durchführen."

Die anderen Teams testen erst in der kommenden Woche wieder im spanischen Jerez.

Zeitentabelle: Bahrain (Tag 1):

1. Kimi Räikkönen - Ferrari - 1:32.079 Min. - 68 Runden
2. Luca Badoer - Ferrari - 1:33.323 Min. - 72 Runden
3. Timo Glock - Toyota - 1:33.418 Min.- 72 Runden
4. Kamui Kobayashi - Toyota - 1:33.856 Min. - 62 Runden

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