Barcelona

Spengler Trainingsschnellster

Foto: DTM 40 Bilder

Mercedes-Pilot Bruno Spengler hat in beiden Freitagtrainings (21.9.) zum DTM-Lauf in Barcelona die Akzente gesetzt.

Wie im Training am Freitagmorgen fuhr der Frankokanadier auch am Nachmittag die Bestzeit. Mit einer Rundenzeit von 1.07, 825 unterbot der Tabellendritte seine Bestzeit vom Morgen um zwei Zehntelsekunden.

Abt mit Verbesserung am Nachmittag

Auf Rang zwei folgte bereits der beste Audi, gesteuert von Christian Abt. Der Allgäuer war am Vormittag nur 19. und damit Vorletzter gewesen. Mike Rockenfeller, wie Abt in einem Vorjahres-A4 unterwegs, war lange Zeit hinter Spengler der zweitschnellste im Feld, musste sich aber in den Schlussminuten noch Timo Scheider und Jamie Green geschlagen geben.

Ebenfalls gut in Fahrt ist Daniel La Rosa im Vorjahres-Mercedes. Vormittags noch Achter, verbesserte er sich am Nachmittag auf den sechsten Platz. Hinter dem erneut starken Schotten Paul di Resta in der zwei Jahre alten C-Klasse des Persson-Teams schaffte es der amtierende Meister Bernd Schneider auf den achten Platz im Nachmittagstraining. Alexandre Prémat und Lucas Luhr in ihren Vorjahres-Audi rundeten die Top Ten ab.

Häkkinnen blieb stecken

Mika Häkkinen sorgte nach rund 20 Minuten im Nachmittagstraining für die einzig größere Aufregung. Der Finne geriet ausgangs der neuen Schikane mit den linken Rädern leicht in den Dreck. Die folgende, sehr voll zu fahrende Rechtskurve auf die Zielgerade schaffte Häkkinen nicht mehr: Sein schwarzer Mercedes geriet in einen Dreher und grub sich in Kiesbett ein. Häkkinens Auto musste vom Traktor geborgen werden. Erst kurz vor Trainingsende konnte der Finne noch einmal auf die Piste gehen und vier Runden absolvieren.

Auch was den Fleiß betrifft, lag Häkkinens Teamkollege Spengler vorne. Die Mercedes-Speerspitze absolvierte bei warmem, trockenen Wetter 55 Runden, Schneider 57 und Green 58 Runden. Soviel wurde bei Audi nicht gefahren. Hier waren Timo Scheider und Martin Tomczyk mit jeweils 40 Runden die Fleißigsten. Tabellenführer Mattias Ekström legte 35 Runden zurück. Der Schwede kam fünf Positionen hinter Teamkamerad Tomczyk auf den 16- Platz.

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