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BMW M2 MotoGP Safety Car

Einbremser der Königsklasse

BMW M2 MotoGP Safety Car Foto: BMW 25 Bilder

BMW stellt auch für die Saison 2016 wieder das Safety Car in der Motorradrennsport-Königsklasse MotoGP. Die Wahl für den Einbremser fiel auf ein BMW M2 Coupé.

10.02.2016 Uli Baumann Powered by

Safety Cars für die MotoGP haben bei BMW Tradition. 2013 feierte das BMW M6 Gran Coupé seine Premiere als Safety Car, 2014 war dann das BMW M4 Coupé dran. In der Saison 2015 setzte BMW erneut auf den M4, allerdings leistungsgesteigert Dank Wassereinspritzung. In der Saison 2016 wird das neue BMW M2 Coupé die Safety Car-Rolle in der MotoGP einnehmen und die bis zu 340 km/h schnellen 1.000 ccm-Bikes bei Bedarf einbremsen.

BMW M2 MotoGP Safety Car Foto: BMW
Der M2 soll bei Bedarf die Rennmaschinen einbremsen.

M2 mit großer Signalanlage

Als Basis für das MotoGP Safety Car dient ein herkömmlicher M2, der allerdings in aufwendiger Handarbeit auf seinen neuen Einsatzzweck getrimmt wurde. Die Rückbank des Coupés musste einem Überrollkäfig weichen. Vorne kommen Recaro-Rennsportsitze und Hosenträgergurte zum Einsatz. Auf das Dach bekam der M2 einen LED-Lichtbalken montiert, der mit unterschiedlichen Lichtzeichenprogrammen und Blinkfrequenzen Signale an die Motorradpiloten sendet. Im Frontgitter kommen blaue LEDs zum Einsatz, außerdem blinken die Corona-Ringe der Scheinwerfer auf. Am Heck ersetzen rote LED-Blitzer die serienmäßigen Rückfahrleuchten.

BMW M2 Safety Car mit M Performance-Teilen

Zur Verbesserung der Aerodynamik bekam der M2 neben verschiedenen Komponenten aus dem M Performance-Programm einen verstelbaren Kohlefaserheckspoiler sowie einen neuen Frontflap und Schürzenaufsätze angepasst. Ergänzend wurden ein Gewindefahrwerk und eine komplett ausgeräumte Abgasanlage - man soll den M2 ja auch unter den MotoGP-Bikes heraushören - verbaut. Damit das M2 Safety Car auch auf der Bremse nicht schwächelt, liefert eine Carbon-Keramik-Bremse die Stopp-Power. Ebenfalls an Bord: eine rennsportkonforme Motorhauben-Verriegelung, ein Batteriehauptschalter und eine Kraftstoffabpumpvorrichtung für den Lufttransport.

Den ausgeräumten Innenraum zieren neue mit Leder- und Alcantara bezogene Verkleidungen. Abgerundet wurde der MotoGP-Look durch eine Lackierung in den BMW-Motorsportfarben und eine entsprechende Beklebung.

Nicht geschraubt wurde an der Antriebstechnik. Es bleibt beim aufgeladenen Dreiliter-Sechszylinder mit 370 PS und beim Doppelkupplungsgetriebe.

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