BMW M6 GT3 Evo

Facelift für den Bayern-Sportler

BMW M6 GT3 Evo (2018) Foto: BMW 35 Bilder

BMW hat für seine Kundenteams ein Evo-Paket für den M6 GT3 entwickelt. Es soll Verbesserungen in den Bereichen Aufhängung, Antriebsstrang, Bremsen und Aerodynamik bieten.

Seit 2016 ist der BMW M6 GT3 auf dem Markt. Zur dritten Saison bekommt der Bayern-Bomber jetzt ein kleines Upgrade verpasst. Kundenteams können das Evo-Kit ab Freitag (10.11.2017) bestellen und dann über den Winter rechtzeitig zum Saisonstart 2018 an ihre Renner schrauben.

Mit dem Paket richtet sich BMW vor allem an die sogenannten „Gentleman-Driver“. Der M6 GT3 soll sich künftig auf der Strecke etwas gutmütiger verhalten. Man wolle die Fahrbarkeit verbessern heißt es. „Die Fahrbarkeit ist neben Performance und Haltbarkeit unserer Meinung nach der größte Trumpf, den ein Kundensportfahrzeug haben muss“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt.

BMW M6 GT3 mit Upgrades in 4 Bereichen

BMW M6 GT3 Evo (2018) Foto: BMW
Am Heckdeckel erkennt man die Aero-Modifikation an der Tarnfolie.

Das Paket enthält dazu Modifikationen in vier Bereichen: Die Ingenieure legten an den Aufhängungen, dem Differenzial, dem Bremssystem und der Aerodynamik Hand an. Äußerlich sind die Änderungen vor allem an den Ecken der vorderen Stoßstange und am Abschluss des Heckdeckels zu erkennen.

Das Evo-Kit ist in zwei Varianten erhältlich: 24.900 Euro bzw. 31.900 Euro müssen die Kunden für das Upgrade auf den Tisch legen. Marquardt verspricht, dass der BMW M6 GT3 damit auch weiter konkurrenzfähig bleibt: „Ich bin sicher, dass wir in der kommenden Saison viele BMW M6 GT3 mit Evo-Paket weltweit im erfolgreichen Renneinsatz sehen werden.“

4,4 Liter V8 mit bis zu 585 PS

Schon bei der Vorstellung auf der IAA 2015 in Frankfurt betonte der Hersteller die gute Fahrbarkeit des neuen Rennwagens. Durch den deutlich längeren Radstand liegt der Sportler stabiler als sein lebhafter und bisweilen zickiger Vorgänger BMW Z4 GT3. Die Transaxle-Bauweise sorgt für eine perfekte Gewichtsverteilung.

Unter der Haube des BMW M6 GT3 werkelt der 4,4-Liter-TwinTurbo-V8, den man auch aus der Serie kennt. Für den Renneinsatz erhielt der V8 eine Trockensumpfschmierung und eine moderate Leistungssteigerung. Aus ursprünglich 560 PS werden je nach Einstufung 585 PS.

BMW M6 GT3 wiegt keine 1.300 kg

Dank einer umfangreichen Diätkur hat das drehmomentstarke Aggregat leichtes Spiel. Der M6 wiegt weniger als 1.300 Kilogramm. Zum Vergleich: In der Serie bringt das Dickschiff mehr als 2 Tonnen auf die Waage. Geschaltet wird über ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe.

Der Nettopreis für den Kundensportler betrug bei Markteinführung 379.000 Euro. Dank der engen Verwandtschaft zur Serie verspricht der Hersteller einen besonders wirtschaftlichen Betrieb und eine hohe Wartungsfreundlichkeit. Support-Ingenieure von BMW sorgen für den Service vor Ort und die Ersatzteilversorgung an der Rennstrecke.

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