Dakar-Blog Tag 1

Gestatten, mein Name ist Amarok!

Rallye Dakar 2011, Timo Gottschalk, VW Race Touareg Foto: VW 119 Bilder

Die Temperaturen in Buenos Aires haben sich weit jenseits der 30-Grad-Marke eingependelt. Seit mehr als einer Woche schon werden die Portenos, die Einwohner der Acht-Millionen-Metropole, auf kleiner Flamme geröstet.

Und langsam laufen kommen auch die Teilnehmer der Dakar-Rallye auf die ordentliche Betriebstemperatur. Drei Tage lang wurde bei der Abnahme Mensch und Material geprüft was das Zeug hält. Jetzt kann es endlich losgehen für die 430 Starter (188 Motorräder, 39 Quads, 146 Auto-Crews und 68 Lastwagen- Besatzungen) sowie für den rund 2.500 Mann sowie einige Frauen zählenden Begleittross.

Der Beginn einer Freundschaft zwischen Mensch und Maschine

Auch auto motor und sport ist bei der Dakar-Rallye wieder mit von der Partie - live und in Farbe. Fotograf Bodo Kräling und Sport-Redakteur Claus Mühlberger berichten täglich im exklusiven Dakar-Blog über die großen und kleinen Geschichten aus dem Biwak.

Ein silberfarbener Volkswagen Amarok Pickup mit der Startnummer 906 sorgt für Mobilität bei mehr als 9.000 Kilometer langen Rallye durch Argentinien und Chile. Schon nach den ersten Kilometern im chaotischen Stadtverkehr von Buenos Aires sind sich Fahrer und Copilot sicher: Das ist der Beginn einer schönen Freundschaft zwischen Mensch und Maschine.

163 PS leistet der doppelt aufgeladene Zweiliter-TDI und auch das Sechsgang-Getriebe sowie die Karosserie entsprechen der Serie. Im Innenraum des Doppelkabiners aber herrscht Rallye-Feeling pur: Ein aufwändiger Überrollkäfig bietet im Falle eines Falles perfekten Schutz. Und damit die Crew auch bei flotter Kurvenfahrt korrekt sitzt, wurden die Serien-Möbel gegen eng geschnittene Rennsitze ausgetauscht. Klar, dass sich die Besatzung mit Sechspunkt-Gurten fest in den Rennschalen verzurrt.

Kaum ein Gelände kann den Amarok stoppen

Als die Amorok-Studie auf der Nutzfahrzeug-IAA 2008 debütierte, hörte er noch auf den schöne Bezeichnung "Robust". Dieser Name ist Programm für unsere Nummer 906 und seine zehn baugleichen Brüder aus dem Presse-Begleitross. Denn der Amarok ist ein grundehrlicher Geländewagen - mit unverwüstlichen Leiterrahmen, mit hinterer Starrachse und zuschaltbarem Allradantrieb samt Geländeuntersetzung. Es gibt nur wenige Hindernisse im Gelände, die einen solchen Amarok stoppen.

Was ein Amarok so drauf hat, demonstrierte Volkswagen Argentinien im "Dakar Village" (zu besichtigen in der Foto-Show). Drei Tage lang wurde das interessierte Publikum von Geländewagen-Spezialisten über einen Hindernis-Parcours karriolt. Die Höhepunkt der Demonstrationsfahrt: der Balanceakt auf einer vier Meter hohen Wippe und eine Fahrt quer zu einem Hang, mit 45 Grad Schlagseite. "Erst bei 50 Grad wird es kritisch, dass er kippt", versichert José, einer der Fahrer.

Der Amarok macht es seinen Fahrern leicht, ihn zu mögen. Für die aufgebretzelten Presse-Doppelkabiner gilt dies ganz besonders. Denn auch das Fahrwerk erhielt von Seikel-Motorsport ein Upgrade, für mehr Bodenfreiheit und flinkeres Handling im Gelände.

Dennoch ist noch ein gewisser Rest-Komfort mit an Bord. Sowohl was die Federung angeht als auch in Bezug auf die Klimatierung. Der Presse-Amarok haben eine sehr leistungsfähige Air-Condition - genauso wie im übrigen auch die Race Toureg von Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah, Giniel de Villiers und Mark Miller.

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