Dakar

Führung für Servia

Während Schlesser-Buggy-Pilot Josep-Maria Servia an die Spitze fuhr, ist Jutta Kleinschmidt (Köln) am Freitag (2.1.) auf der ersten echten Prüfung der 26. Rallye Dakar etwas ins Hintertreffen geraten.

Im VW Touareg beendeten sie und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons die 25 Kilometer lange Prüfung in der Nähe der südfranzösischen Stadt Narbonne auf einem etwas enttäuschenden 30. Platz. Die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen) kam bei ihrem ersten Einsatz als offizielle Mitsubishi-Werksfahrerin zusammen mit dem Dakar-Routinier Andreas Schulz (München) im Pajero auf den 15. Platz.

Mit dem Sieg in der schwierigen Prüfung der 2. Etappe übernahm der Spanier Josep-Maria Servia im Schlesser-Buggy die erste Führung. Er verwies den Franzosen Stéphane Peterhansel im favorisierten Mitsubishi Pajero um drei Sekunden auf den zweiten Platz. Den dritten Rang mit einem Rückstand von bereits 26 Sekunden sicherte sich der Belgier Grégoire de Mévius im vom deutschen X-Raid-Team eingesetzten BMW X5 vor seinem französischen Stallgefährten Luc Alphand und den beiden Mitsubishi Pajero mit dem Italiener Massimo Biasion und dem japanischen Vorjahressieger Hiroshi Masuoka.

"Die heutige Prüfung war sehr eng und eckig. Wir mussten mehrmals zurücksetzen und verloren dabei einige Zeit", begründete die Wahl-Monegassin Kleinschmidt, die durch diese Manöver mehr als vier Minuten auf Servia verlor, ihre Platzierung. "Wir machen uns aber deswegen kein Kopfweh. Die echte Dakar beginnt erst am Montag in Marokko mit den richtig langen Prüfungen, die uns besser liegen." Ihr neuer französischer Teampartner Bruno Saby, der ähnliche Probleme hatte, belegte den 18. Platz (Rückstand: 2:24 Minuten).

"Wir sind kein Risiko eingegangen und haben unser Tempo den schwierigen Bedingungen angepasst, was richtig war. Wir sind auch so zufrieden", meinte Andrea Mayer, die heute am Freitag ihren 36. Geburtstag feierte und einen Rückstand von 2:13 Minuten auf Servia hat.

Die 26. Rallye Dakar wird am Samstag mit der dritten Etappe und einer nur neun Kilometer langen Prüfung in der Nähe der spanischen Stadt Castellon fortgesetzt; dann folgt der Schiffstransfer nach Marokko.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse zur Dakar.

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