Dakar

Führungswechsel bei VW

Foto: dpa

Mit seinem zweiten Etappensieg bei dieser Dakar setzte sich VW-Fahrer Giniel de Villiers am Freitag (11.1.) mit Beifahrer Dirk von Zitzewitz an die Spitze der Rallye.

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Wegen eines Sandsturms im Süden der siebten Etappe von Zouérat nachAtar strich der Veranstalter die letzten 135 der 542 Prüfungs-Kilometer des Tages aus dem Programm. Der Tross absolviert den Rest der Etappeauf einer Asphalt-Straße.

Als Erster hatte auf dem letzten Teilabschnitt vor dem Ruhetag VW-Fahrer Giniel de Villiers festen Boden unter den Rädern. Der Südafrikanersicherte sich in 4:00.46 Stunden den Etappensieg. Da der bisher führende Carlos Sainz als Dritter mit 4:50 Minuten Rückstand einlief, verlor der Spanier die Führung an de Villiers und Copilot Dirk von Zitzewitz.

Zoff auf der Düne?

Zeitweiliglag Stéphane Peterhansel im Mitsubishi auf der ersten rein mauretanischen Prüfung in Führung, am Ende blieb dem achtmaligen Dakar-Sieger Rang zwei, mit 2:46 Minuten Rückstand auf de Villiers. Im Gesamtklassement machte Peterhansel kaum Zeit gut, doch rückte er auf den dritten Rang vor, da Carlos Sousa reichlich Zeit einbüßte.

Der Portugiese fuhr sich mit Beifahrer Andy Schulz mit dem Phoenix-VW Race Touareg auf einer Düne fest, und versuchte wieder festen Boden zu erreichen, während Copilot Andi Schulz die Sandbleche einsammelte. Im Sandsturm fanden sich Fahrer und Beifahrer erst nach über einer Stunde wieder. Der Pressedienst des Veranstalters sprach davon, dass Sousa Schulz in einem Wutanfall einfach stehen gelassen habe. Schulz wies das weit von sich: "Erst im Ziel habe ich davon erfahren. Wir sollen sogar gerauft haben. Das ist Carlos neunte Dakar und für mich ist es die 17., wir wissen beide, dass wir uns drei Wochen im Auto vertragen müssen, sonst können wir gleich heimfahren."

Ein weiteres Spektakel lieferte das VW-Team mit Ari Vatanen. Dessen Touareg ging in der Wüste in Flammen auf. Verletzt wurde niemand. Das gilt auch für Nani Roma. Der Spanier überschlug sich mit langsamem Tempo hinter einem Dünenkamm und erreichte mit seinem havarierten Pajero das Etappenziel erst in der Nacht.

Kleinschmidt wieder mit Problemen

Einen schweren Rückschlag erlitt wieder Jutta Kleinschmidt. Nachdemsie bereits die sechste Etappe mit Lichtmaschinen-Defekt nur überstand,weil Konkurrent Ari Vatanen ihren BMW ins Schlepptau nahm, blieb dieKölnerin auch auf dem Weg nach Atar bereits nach 17 Kilometern liegen. Mittlerweile liegt die früherer Dakar-Siegerin mit über siebeneinhalb Stunden Rückstand auf Platz 31.

Ein Lichtblick für das BMW-Team von SvenQuandt bot der sechste Tagesrang von Nasser Al-Attiyah, der nun auf demsiebten Gesamtrang liegt.

Probleme auch bei Jean-LouisSchlesser: Der Franzose musste nach nur zehn Minuten Fahrt anhalten undseinen Buggy reparieren. Immerhin rettete sich der Franzose mit 46 Minuten Rückstand als Neunter ins Ziel.


Gesamtergebnis

Eurosport zeigt um 22:00 Uhreinedreiviertelstündige Zusammenfassung der siebten Etappe. Die Wiederholungen laufen um 00:45 Uhr und am Samstagmorgen (13.1.)um 08:30 Uhr sowie um 11.15 Uhr.

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