Dakar

Sainz übernimmt Führung, Feuer bei Kleinschmidt

Foto: Volkswagen

Auch die dritte Etappe der Dakar geht an VW. Der Südafrikaner Giniel de Villiers holte sich den Tagessieg auf der 250 Kilometer langen Prüfung zwischen der marokkanischen Hafenstadt Nador und Er Rachidia.

Wegen eines leichten Navigationsschnitzers verpassten Sainz und Beifahrer Michel Perin ihren zweiten Etappensieg, sie mussten sich dem Duo de Villiers und von Zitzewitz nach zweidreiviertel Stunden Fahrt mit 25 Sekunden geschlagen geben.

Dennoch ist Sainz einer der Gewinner des Tages, denn der Spanier übernahm mit seinem zweiten Etappenrang die Gesamtführung. Er liegt nun 1:02 Minuten vor Teamkollege de Villiers. Der auf den ersten Etappen führende Carlos Sousa fiel auf Rang drei zurück.

Kleinschmidt auf Rang 23

In Schlagdistanz zu den VW blieben mit dem dritten und vierten Etappenrang die Mitsubishi-Männer Stéphane Peterhansel und Luc Alphand. Peterhansel ist nun als Gesamtvierter mit 6:03 Minuten bester Mitsubishi-Fahrer.

Für Jutta Kleinschmidt ist dagegen ein Topergebnis in weite Ferne gerückt. Nachdem sie bereits am ersten Tag wegen einer Elektrikpanne eine knappe halbe Stunde verlor, parkte die Kölnerin ihren X-Raid-BMW am Montag (9.1.) in einem Graben. Kurz danach brach durch entzündetes Steppengras unter dem X3 ein Feuer aus. Das Damenduo musste anhalten und löschen. "Es ist uns zum Glück gelungen, den Brand zu löschen, bevor er auf das Auto übergreifen konnte. Bis wir uns dann befreit hatten, verging aber weitere Zeit", sagte Kleinschmidt, die rund 15 Minuten durch die Panne verlor.

Mit 28 Minuten Rückstand auf Giniel de Villiers erreichte Kleinschmidt als 20. das Ziel der dritten Pürfung. In der Gesamtwertung liegt sie mit rund einer Stunde Rückstand auf Platz 23.

Die Hoffnung des X-Raid-Teams von Sven Quandt ruht immer mehr auf Youngster Guerlain Chicherit, der seinen Platz unter den Top Ten als Neunter verteidigte. Teamkollege Nasser Al-Attiyah belegt Rang zehn.

Das deutsche Team Sandro Wallenwein und Thomas Schünemann kam mit seinem Honda-Buggy als 48. ins Etappenziel. In der Gesamtwertung liegen der Schwabe und der Hanseate auf Platz 36.

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