Dakar

Tagessieg für Kleinschmidt

Foto: VW

Überschattet von einem weiteren Todesfall hat Jutta Kleinschmidt bei der 27. Rallye Dakar ihren ersten Tagessieg erzielt. Die Kölnerin gewann im VW Race-Touareg die elfte Etappe und belegt in der Gesamtwertung weiterhin den dritten Platz.

Zum führenden Franzosen Stéphane Peterhansel (Mitsubishi), dem sie auf dem 695 km langen Abschnitt in Mauretanien 2:42 Minuten abnahm, reduzierte sie ihren Rückstand auf 1:08:03 Stunden. Der Tageszweite Luc Aphand, auf dieser Prüfung 1:04 Minuten langsamer als Kleinschmidt, liegt als Gesamt-Zweiter 19:50 Minuten hinter seinem Landsmann und Mitsubishi-Kollegen Peterhansel.

Unterdessen forderte die umstrittene Wüsten-Rallye innerhalb von nur zwei Tagen das zweite Todesopfer. Der italienische KTM-Werkspilot Fabrizio Meoni (47), Sieger der Motorrad-Wertung 2001 und 2002, war in der Wüste mit seinem Motorrad gestürzt und bewegungslos im Sand liegen geblieben. Der französische Yamaha-Pilot David Fretigné fand den blutenden Meoni, der zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot war, und informierte um 10.15 Uhr den Veranstalter. Der österreichische KTM-Teamchef und siebenfache Dakar-Starter Heinz Kinigadner berichtete gegenüber dem TV-Sender Eurosport, dass Meoni direkt nach dem Unfall an einem Genickbruch und nicht - wie zunächst verbreitet - an einem Herzinfarkt verstarb.

Einen Tag zuvor war der spanische Motorradfahrer José Manuel Perez im Krankenhaus der spanischen Stadt Alicante seinen schweren Verletzungen erlegen, die er bei seinem Unfall auf der siebten Etappe erlitten hatte. Meoni, der auf dem zweiten Motorrad-Platz nur knapp hinter seinem französischen KTM-Kollegen Cyril Despres lag, ist das 45. Todesopfer der Dakar.

Die 42 Jahre alte Diplom-Ingenieurin Jutta Kleinschmidt erzielte am elften Rallye-Tag ihren insgesamt zehnten Dakar-Etappensieg. Für VW war es der dritte Tagestriumph bei der 27. Auflage nach den Bestzeiten der amerikanischen Neuverpflichtung Robby Gordon zu Beginn. Für die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), 2004 noch ausgezeichnete Fünfte, ist ihre neunte Dakar vorzeitig beendet. Nach den gravierenden Elektrik-Problemen am Mitsubishi Pick-Up, die sie erst am Dienstagmorgen um 5.00 Uhr das Biwak in Atar erreichen ließ, beschloss die Teamleitung aus Gründen der Service-Logistik den Rückzug.

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