Dakar

VW verlässt Europa mit Dreifach-Führung

Foto: VW

Volkswagen hat das erste Wochenende der 29. Auflage der Wüsten-Rallye Dakar dominiert. Mit einer Dreifach-Führung verließ das Werks-Team aus Wolfsburg am Sonntag (7.1.) den europäischen Kontinent Richtung Afrika.

Dagegen wurde die ehemalige VW-Pilotin Jutta Kleinschmidt bei ihrem Debüt im BMW X3 auf den ersten beiden Etappen an der portugiesischen Algarve von Pech verfolgt.

Die Kölnerin, die zu Beginn ihrer 17. Dakar-Teilnahme am Vortag wegen eines Elektrikproblems an ihrem Wagen X3 mehr als 27 Minuten verloren hatte, kämpfte sich am Sonntag auf den 67 Kilometern von Portimao ins spanische Malaga zwar vom 48. auf den 35. Rang vor. Der Rückstand der Dakar-Siegerin von 2001 auf den führenden portugiesischen VW-Piloten Carlos Sousa wuchs dennoch von 27:49 auf 32:54 Minuten.

"Das war heute eine richtige Rallye-Prüfung. Weil wir spät gestartet sind, hatten wir auf den engen Straßen und wegen des starken Staubes große Schwierigkeiten beim Überholen. Wir haben deswegen Zeit verloren", berichtete die 44 Jahre alte Diplom-Physikerin.

Zufriedenheit herrschte indes bei ihrem letztjährigen Team. Sousa verteidigte mit seinem Münchner Beifahrer Andreas Schulz im VW Race-Touareg seine Führung, die er sich einen Tag zuvor beim Auftakt in seiner Heimat gesichert hatte. Verfolger ist sein spanischer Markenkollege Carlos Sainz. Der zweifache Rallye-Weltmeister verbesserte sich mit dem Tagessieg vom dritten auf dem zweiten Rang und reduzierte seinen Rückstand von 2:38 Minuten auf 45 Sekunden.

Der Südafrikaner Giniel de Villiers, 2006 Dakar-Zweiter, und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) belegten mit einem Rückstand von 2:12 Minuten den dritten Rang. Der vierfache Dakar-Sieger und VW-Neuling Ari Vatanen aus Finnland büßte in einer Wasserdurchfahrt mehr als 1:30 Stunden ein und stürzte vom vierten auf den 113. Platz (Rückstand: 1:37:14 Stunden) ab.

Die Pajero-Piloten des Seriensiegers Mitsubishi folgten diesmal dem VW-Tempo und arbeiteten sich nach vorn. Der Spanier Juan-Nani Roma rangierte im besten Mitsubishi nach dem zweiten Tagesplatz mit einem Rückstand von 3:29 Minuten an vierter Stelle. Sein französischer Partner Stéphane Peterhansel, Dakar-Gewinner von 2004 und 2005, schob sich vom achten auf  den fünften Rang (Rückstand: 3:55 Minuten) vor. Der französische Vorjahressieger Luc Alphand rückte nach seinem Reifenschaden am Samstag mit der drittbesten Tageszeit vom 17. auf den zwölften Platz (Rückstand: 9:27 Minuten) vor.

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