Dakar

Zweiter Tageserfolg für Alphand

Foto: Mitsubishi

Mit seinem zweiten Etappensieg baut Mitsubishi-Fahrer Luc Alphand seine Führung auf Verfolger Giniel de Villiers im VW aus. Die 13. Etappe von Labè nach Tamacounda wurde von einem schweren Unfall überschattet, bei dem ein Kind ums Leben kam.

Auf der vorletzten, ernsthaften Etappe auf dem Weg nach Dakar behielt Mitsubishis verbliebene Speerspitze die Nerven. Luc Alphand gewann am Freitag (13.1.) die zweite Etappe in Folge und baute seinen Vorsprung um 1:42 Minuten auf 22:13 Minuten aus.

Auf der Prüfung nach Tamacounda waren dem Franzosen gleich drei VW auf den Fersen. Carlos Sainz kam mit Beifahrer Andreas Schulz nur 50 Sekunden nach Alphand ins Ziel. Der Südafrikaner Ginel de Villiers wahrte mit Rang drei seine Siegchance, der Amerikaner Mark Miller wurde Tagesvierter. Stéphane Peterhansel wurde nach dem desaströsen Vortag am Dreitag Siebter und rangiert damit weiter auf Rang vier.

Zuschauer getötet

Dieser Freitag der 13. wurde von einem Todesfall überschattet. Bei Kilometer 25 der 567 Kilometer nach Tamacounda erfasste das Auto des Letten Maris Saukans einen Jungen beim Überqueren der Straße. Der junge Afrikaner wollte mit seiner Familie sechs Kilometer außerhalb des Ortes Kourahoye zuschauen. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. Der Junge starb beim Hubschrauber-Transport ins Krankenhaus von Labé.

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