DTM Hockenheim

Sieg und Titel für Scheider

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Der neue DTM-Champion heißt Timo Scheider. Mit seinem dritten Saisonsieg beim Finale in Hockenheim hat sich der Audi-Pilot am Sonntag (26.10.) den Titel gesichert. Mercedes-Konkurrent Paul di Resta hatte am Ende auf Rang zwei das Nachsehen.

Die Entscheidung im spannenden Titelrennen fiel schon am Start, als sich Scheider von Rang drei an die Spitze setzen konnte. Zwar ging auch Konkurrent Paul di Resta noch an Pole-Setter Mattias Ekström vorbei, den neuen Champion konnte der Schotte aber nie wirklich gefährden.

"Das ist der größte Tag meines Lebens", strahlte Scheider nach der Zieldurchfahrt. "Ich widme diesen Sieg meinen Jungs und meiner Familie. Danke an alle, die immer an mich geglaubt haben." Auch vom geschlagenen Di Resta gab es nach dem Rennen faire Glückwünsche: "Timo war heute der Schnellere", so der enttäuschte Kommentar des Mercedes-Piloten.

Mercedes klagt über mangelnde Fairness

Von Teamchef Norbert Haug gab es neben den Glückwünschen an Scheider aber auch Kritik an Audi: "Für Timo freut es mich, aber es ist schade, dass uns Ekström schon wieder ins Auto gefahren ist." Haug sprach dabei auf einen Zweikampf in der ersten Runde an, in der sich der Titelverteidiger aus Mercedes-Sicht zu hart gegen ein Überholmanöver von Di Resta zur Wehr setzte.

"Paul ist ein großartiges Rennen gefahren. Ich möchte es nicht vorwegnehmen, aber ich vermute, dass nach der Kollision mit Ekström ein kleiner Schaden die Performance des Autos beeinträchtigt hat", erklärte der sichtlich erboste Mercedes-Sportchef. Ekström selbst war sich keiner Schuld bewusst: "Schlechte Verlierer gibt es immer", konterte der entthronte Titelverteidiger. "Wir hatten über die gesamte Saison einfach das bessere Auto."

Noch keine Entscheidung von Di Resta

Auch Di Resta war unzufrieden mit der Fahrweise der Audi-Piloten. Allerdings beklagte der Schotte eher, dass er in der schnellen Runde nach seinem Boxenstopp von Martin Tomczyk ausgebremst worden sei. "Das war wirklich unfair." Wo das große Mercedes-Talent in der nächsten Saison Rennen fährt, wollte er kurz nach dem Rennen allerdings noch nicht verraten: "Sicher bin ich noch nicht, was die Zukunft bringt. Ich freue mich jetzt erst einmal über eine gute DTM-Saison. Ich habe jede Sekunde genossen."

Auch Bernd Schneider hat seine letzten Runden seiner aktiven Karriere genossen. In Hockenheim verabschiedete sich der "Mr. DTM" mit qualmenden Reifen von seinen Fans auf der Mercedes-Tribüne. Zum Abschied gab es für den Saarländer noch einmal einen sechsten Platz in seinem "Wohnzimmer", dem Motodrom. "Ich hatte viel Spaß. Es war ein schönes Rennen, auch wenn ich für die harten Kämpfe am Start langsam etwas zu alt werde", grinste der Altmeister. Etwas enttäuscht war Schneider über sein Resultat: "Ich hätte zum Abschied gerne ein besseres Ergebnis eingefahren, dann wäre die Feier noch größer ausgefallen."

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