DTM Lausitzring

Mercedes dominiert Qualifikation

Foto: DTM

Bruno Spengler holte sich im Mercedes beim dritten DTM-Rennen in der Lausitz die Pole Position. Für Audi gab es keinen Blumentopf zu gewinnen. Keiner der vier aktuellen Werks-Renner kam unter die besten Acht.

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Beim dritten Lauf zur DTM am Lausitzring eroberte wie schon beim Auftakt in Hockenheim Mercedes-Pilot Bruno Spengler den besten Startplatz. Der Frankokanadier verwies seinen Teamkollegen Mika Häkkinen um 0,113 Sekunden auf Platz zwei, gefolgt von Markenkollege Paul di Resta in einer zwei Jahre alten C-Klasse sowie Bernd Schneider im dritten HWA-Mercedes.

Der erste Audi-Pilot, Alexandre Prémat, folgte erst auf Rang sechs hinter Jamie Green im vierten HWA-Mercedes. Alexandros Margaritis und Daniel La Rosa in zwei Vorjahres-Mercedes rundeten die Top Acht ab.

Die Dominanz von Mercedes am Eurospeedway setzte sich wie am Samstagmorgen fort. Bereits im freien Training belegten alle vier Piloten des HWA-Stalls mit den vier 07er-C Klassen die ersten vier Ränge.

Prémat bester Audi-Mann

Dass der Lausitzring eine Strecke ist, die eher die Mercedes favorisiert, beweist die durchweg ernüchternden Resultate der Audi. Nach dem zweiten von drei Qualifikations-Segmenten war Rekonvaleszent Alexandre Prémat der einzig verbliebene Audi-Pilot unter den Top Acht.

Alexandros Margaritis verwies Mattias Ekström in letzter Sekunde auf Rang neun. Timo Scheider kam auf Platz zehn und Martin Tomczyk auf die elfte Position. "Mattias, Martin und ich haben gezeigt, wie viel mit dem Audi hier möglich ist. Mehr geht nicht“, bekannte Scheider.

Adam Carroll: Gewichtsvorteil nicht genutzt

Auch von Adam Carroll, der mit 1026 Kilogramm Gewicht das leichteste Auto im Feld steuert, hatte man sich mehr erwartet als Rang zwölf. Enttäuschend indes auch der 13. Platz von Oscherleben-Sieger Gary Paffett im Vorjahres-Mercedes. 

Ähnlich diskret wie bei Frank Biela in Oschersleben verlief das Debüt von Markus Winkelhock als Ersatzmann für Tom Kristensen. Obwohl sich der 26-jährige Schwabe insgesamt wesentlich besser in Szene setzen konnte – am Vormittag blieb er auf Rang zehn nur um eine Zehntelsekundehinter Mattias Ekström – konnte er sich nur als 19. für den vorletzten Startplatz qualifizieren.

Markus Winkelhock: "Zu viel gewollt"

"Erst habe ich Verkehr gehabt und dann zu viel gewollt. Ich habe auf meiner schnellsten Runde zwei Fehler gemacht“, klagte Winkelhock, der ohne jede DTM-Vorbereitung in die Lausitz reiste.

Zeitentabelle Verbesserung an der Box ausgeschieden
Qualifikation - Verbleibende Minuten: 0

1 B.Spengler HWA - OT/DCBank 1:18.408 16
2 M. Häkkinen HWA - SG/AMG 1:18.521 0:00.113 18
3 P. Di Resta TVS/JAWA 2005 1:18.660 0:00.252 24
4 B. Schneider HWA - OT/DC Bank 1:18.730 0:00.322 19
5 J. Green HWA - SG/AMG 1:18.985 0:00.577 14
6 A. Prémat Phoenix 1:19.032 0:00.624 21
7 A. Margaritis Persson 1:19.263 0:00.855 22
8 D. La Rosa Mücke 1:19.370 0:00.962 23
9 M. Ekström Abt Sportsline 1:19.303 0:00.773 16
10 T. Scheider Abt 1:19.431 0:00.901 14
11 M. Tomczyk Abt Sportsline 1:19.444 0:00.914 18
12 A. Carroll TME 1:19.543 0:01.013 18
13 G. Paffett Persson 1:19.553 0:01.023 15
14 M. Lauda Mücke 1:19.701 0:01.171 16
15 M. Rockenfeller Rosberg 1:19.813 0:00.904 8
16 L.Luhr Rosberg 1:19.875 0:00.966 9
17 S.Stoddart TVS/JAWA2005 1:19.903 0:00.994 9
18 C.Abt Phoenix 1:19.926 0:01.017 8
19 M. Winkelhock Abt Sportsline 1:19.972 0:01.063 6
20 V.Ickx TME 1:20.840 0:01.931 9
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