DTM Oschersleben

Häkkinen auf Pole

In einem spannenden Qualifying setzte sich Mercedes-Fahrer Mika Häkkinen haarscharf gegen Audi-Pilot Mike Rockenfeller durch. Hockenheimsieger Mattias Ekström kam auf Rang vier, Meister Bernd Schneider musste sich mit Platz zehn begnügen.

Der zweimalige Formel 1-Weltmeister meisterte die 3,696 Kilometer lange Strecke in der Magdeburger Börde in einer Zeit von 1.22,456 Minuten. Es war seine schnellste Runde der beiden Trainingstage.

Für Häkkinen war es erst seine zweite Pole Position in der DTM. Seine erste erzielte er am 2005 beim im belgischen Spa, wo er auch prompt gewann."Natürlich ist der Start morgen sehr wichtig. Wir haben das Starten auch zur Genüge geübt“, meinte Häkkinen nach dem Zeittraining.

Mike Rockenfeller: "Hatte Glück"

Der 38-Jährige distanzierte Mike Rockenfeller um 0,074 Sekunden. Der DTM-Neuling, der mit dem Sieger-Audi von Tom Kristensen aus dem Vorjahr antritt, freute sich über seinen ersten DTM-Start aus der ersten Startreihe: "Nach unseren guten Testfahrten war mir klar, dass wir hier gut aussehen könnten. Aber ich hatte auch Glück“, meinte der 22-Jährige aus der Eifel, "denn ich hatte keinen störenden Verkehr und bei mir war auch die Strecke  sauber.“

Auch der Drittplatzierte Bruno Spengler, dem ebenfalls weniger als ein Zehntel zur Pole gefehlt hatte, war zufrieden: "Ich hatte eine perfekte, fehlerfreie Runde. Nun muss ich schauen, dass mir morgen ein guter Start gelingt.“

Knackpunkt neue Schikane

Dass dies nicht so einfach sein wird, dafür sorgt die neue Schikane am Ende der Start- und Zielgeraden, wo die Autos aus Tempo 200 auf 50 km/h zusammengestaucht werden und rechtwinklig nach links abbiegen. "Ich denke, jeder hier will das Rennen unbeschadet zu Ende fahren“, warnt Mika Häkkinen, "und jedem wird wohl klar sein, dass er das Rennen nicht in der ersten Kurve gewinnt.“

Ekström mit angeknackstem Frontspoiler

Nicht so ganz wie in den beiden Freitagtrainings kam Hockenheim-Sieger Mattias Ekström zum Zuge. Nachdem sich der Schwede im Freien Training am Samstagvormittag (5.5.)  den Bugsplitter beschädigt hatte, war sein Abt-Audi leicht aus der aerodynamischen Balance geraten. Dennoch sprang Rang vier heraus, vor Mercedes-Pilot Jamie Green sowie seinen beidenAbt-Teamkollegen Timo Scheider und Martin Tomczyk.

Scheider fuhr in den beiden ersten Sektionen des Zeittrainings sogar souveräne Bestzeiten, doch wie schon so oft in der Vergangenheit konnte das Abt-Team die gute Performance im entscheidenden dritten Teil nicht bestätigen.

Schneider mit leichtem Ausritt

Bernd Schneider im vierten HWA-Mercedes belegte nach einem leichten Ausritt und der Behinderung durch Konkurrenten nur Rang zehn. Der Ersatzmann für Tom Kristensen, Frank Biela, haderte mit dem für ihn ungewohnten Auto, verbremste sich in seiner schnellsten Runde und wurde zunächst als 18. klassiert. Dennoch muss der dreifache Le Mans-Sieger von ganz hinten starten: Die Sportkommissare bestraften Biela, weil er in seiner schnellsten Runde trotz gelber Flaggen überholt hatte.

DTM Oschersleben, Ergebnis Qualifikation:

1. Häkkinen, Mercedes: 1:22,456 min.
2. Rockenfeller, Audi: 1:22,530 min.
3. Spengler, Mercedes: 1:22,625 min.
4. Ekström, Audi: 1:22,682 min.
5. Green, Mercedes: 1:22,791 min.
6. Scheider, Audi: 1:22,831 min.
7. Tomczyk, Audi: 1:22,935 min.
8. Paffett, Mercedes: 1:23,134 min.

9. Abt, Audi: 1:22,899 min.
10. Schneider, Mercedes: 1:22,909 min.
11. di Resta, Mercedes: 1:23,125 min.
12. Lauda, Mercedes: 1:23,296 min.
13. Margaritis, Mercedes: 1:23,338 min.
14. Caroll, Audi, 1:23,394 min.

15. La Rosa, Mercedes: 1:23,386 min.
16. Luhr, Audi: 1:23,400 min.
17. Werner, Audi: 1:23,420 min.
18. Biela, Audi: 1:23,694 min.
19. Stoddart, Mercedes: 1:23,897 min.
20. Ickx, Audi: 1:24,468 min.

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