Ecclestone

F1 ohne FIA

Foto: auto, motor und sport

Im Streit um die Vorherrschaft im Formel 1-Zirkus hat Bernie Ecclestone hat den ersten Zug gemacht. In einem mehrstündigen Treffen versuchte Ecclestone dieTeams zu einem gemeinsamen Misstrauensvotum gegen Max Mosley zu bewegen.

Sollte der Engländer sich weiterhin weigern, seinAmt niederzulegen, macht Ecclestone den Teams eine Formel 1-WM ohne dieFIA schmackhaft. Ob er mit einer Piratenserie Erfolg hat, mussbezweifelt werden. Red Bull und ToroRosso unterstützen eher die FIA.Ferrari stellt sich aus Prinzip nicht gegen den Weltverband. Daran wirdsich auch nach den zunächst kritischen Aussagen von Ferrari-PräsidentLuca di Montezemolo an Mosley nichts ändern. Montezemolo ruderte nur 24Stunden später zurück, indem er Mosley als guten Präsidenten lobte.

Offenbar hat Max Mosley den Ferrari-Chef über die Hintergründe derKampagne gegen seine Person in Kenntnis gesetzt. Es ist mittlerweiledurchgesickert, dass die Personen enttarnt sind, die ihn observierenließen und das Skandalvideo in Auftrag gegeben haben.

Die FIA willdiese Trumpfkarte jedoch offenbar erst spielen, wenn es unbedingt nötigist. Wenn dem so ist, dann müssen die versuchte Ablösung von Mosley undder Plan der Rechteinhaber, notfalls eine eigene Serie zu starten,direkt etwas miteinander zu tun haben.

Die neue Ausgabe als PDF
Beliebte Artikel GP Kanada Safety-Car hat Tradition F1 Rekordhalter Wachablösung
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Aston Martin Project 003 Teaser Aston Martin Project 003 Valhalla Mittelmotor-Supersportwagen für 2021 McLaren 600LT Spider McLaren 600LT Spider im Fahrbericht Ein Cabrio auf Ninja-Level
SUV Ssangyong Korando leaked Ssangyong Korando Neuauflage debütiert in Genf Suzuki Jimny 2018 Fahrbericht 4. Generation Suzuki Jimny (2018) In Deutschland vorerst wohl nicht mehr verfügbar
Oldtimer & Youngtimer Ford Capri L (1978) Ford Capri (1969-1986) wird 50 Sportcoupé zum Kleinwagenpreis Retro Classics Stuttgart 2018 Retro Classics 2019 Öffnungszeiten, Anreise, Preise