Ecclestone will Nachtrennen

Foto: Wolfgang Wilhelm

Der Formel 1-Supremo wirbelt die Formel 1 wieder einmal gehörig durcheinander. Bernie Ecclestone will den Kalender  aufstocken, Nachtrennen fahren lassen und das Punktesystem ändern.

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Gegenüber der "Mail on Sunday" sagte Ecclestone, dass bereits in der nächsten Saison 20 Grand Prix gefahren werden sollen. Abgesehen davon will der Formel 1-Geschäftsführer versuchen, bereits Ende 2007 den Kalender für die kommenden drei Jahre zu präsentieren.

Zudem möchte Ecclestone künftig einige Rennen bei Dunkelheit veranstalten."Abgesehen davon, dass das etwas Neues ist, ist der Hauptgrund, dass so viele Grands Prix östlich von Europa stattfinden. Anstatt sie am frühen Morgen anschauen zu müssen, könnten sie sie im Verlauf des Tages sehen", sagt der Formel 1-Chef, der sich um die TV-Quoten sorgt.

Fünf Mal früh aufstehen

Eccelstone beklagte besonders den Saisonauftakt am 18. März in Melbourne: "Hierzulande mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, ist nicht unbedingt der beste Weg, die Show zu verbessern." Das Rennen in Melbourne wird um 04:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit gestartet.

Abgesehen von den GPs in Australien sind im Kalender mit Bahrain, Malaysia, Japan und China vier weitere Rennen vertreten, die für Europa am frühen Morgen stattfinden. Zusätzlich plant Ecclestone ein Rennen in Abu Dhabi und Korea. Im Gespräch sind mittelfristig auch Grands Prix in Singapur und Indien.

Zwölf Punkte für den Sieger?

Ein Dorn im Auge ist Ecclestone seit einiger Zeit auch das aktuelle Punktesystem. Durch die Wertung der ersten Acht mit 10, 8, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Punkten hebt sich ein Grand Prix-Sieger lediglich um zwei Zähler vom Zweiten ab. Ankommer werden eher belohnt als Draufgänger. Das will Ecclestone ändern: "Eine Lösung wäre, dass der Sieger einfach zwölf Punkte bekommt."

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