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Ellen Lohr: Von der DTM-Amazone zur Offroad-Lady

Ellen Lohr im Porträt Von der DTM-Amazone zur Offroad-Lady

Ellen Lohr wurde bekannt durch ihre Erfolge in der DTM. Mittlerweile ist die Renn-Amazone abseits befestigter Pisten unterwegs. Als Schirmherrin schaut die Dakar-erprobte Powerfrau den Teilnehmern der Offroad-Challenge auf die Finger.

Ellen Lohr ist eine Kämpferin. Anders ist ihre Karriere in der Männerwelt Motorsport auch nicht zu erklären. Mit viel Leidenschaft, Willen und natürlich auch Talent ausgestattet, hat es die Rheinländerin wie kaum eine andere Frau geschafft, sich in der deutschen Rennsportszene zu etablieren.

Den Respekt der meist männlichen Kontrahenten musste sich die "schnelle Ellen" von Beginn ihrer Karriere erarbeiten. Schon als sie im Alter von 14 Jahren mit dem Kartstport begann, war der Name Ellen Lohr meist der einzig weibliche in den Siegerlisten. Frauen waren noch seltener im Cockpit zu finden als heute. Umso härter musste Lohr für den Erfolg arbeiten.

Lohr fährt gegen Schumi und Frentzen

Wenn sie heute, rund 30 Jahre später mit ihren ihren Offroadern durch riesige Sanddünen pflügt, stellt sich bei den Beobachtern das Aha-Erlebnis etwas schneller ein. In ihrer aktiven Rennkarriere sorgte die heute 45-Jährige erstmals 1987 für Staunen beim Publikum, als sie die Deutsche Meisterschaft in der Formel Ford gewann. Mit einem Werksvertrag in der Formel 3 wurde sie im Jahr darauf von Volkswagen belohnt. Im Unterbau der Formel 1 kämpfte die talentierte Nachwuchspilotin gegen bekannte Namen wie Michael Schumacher oder Heinz-Harald Frentzen.

Ein zweiter Platz bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring im Jahr 1990 sorgte erneut für Schlagzeilen. Dabei erkannte Lohr, dass ihre Zukunft im Tourenwagensport liegt. Nach einigen DTM-Probeläufen ging sie ab der Saison 1991 regelmäßig in der höchsten deutschen Tourenwagenliga für Mercedes an den Start.

Einzige Siegerin in der DTM-Geschichte

Ihren größten Erfolg feierte Lohr am 24. Mai 1992 auf dem Hockenheimring, als sie die erste Frau wurde, die ein DTM-Rennen gewinnen konnte. Bis heute gibt es noch keine Nachfolgerin, der dieses Kunststück gelang. Nach 145 Rennen in der DTM ließ Lohr ihre Tourenwagenkarriere 1995 und 1996 in der ITC ausklingen.

Damit verabschiedete sich die gebürtige Mönchengladbacherin aber noch längst nicht vom aktiven Rennsport. Vom Truck-Racing, über die V8-Star-Serie bis hin zum Porsche Supercup probierte Lohr alles aus, was ein Lenkrad und ein Gaspedal besitzt.

Lohrs zweite Karriere im Offroad-Bereich

Ihre neue Leidenschaft fand die vielseitige Rheinländerin allerdings abseits befestigter Pisten. Gleich dreimal in Folge nahm sie ab 2005 an der Rallye Dakar teil. Auch eine Saison in der Deutschen Rallye Meisterschaft (2008) steht im umfangreichen Lebenslauf der Powerfrau.

Nachdem sie zu Beginn des Jahres 2010 die Dakar im Mercedes Begleit-Konvoi absolvierte, wagte sich die "Wüsten-Lady" auch überraschend wieder zurück auf die asphaltierte Rundstrecke. Im privat eingesetzten Lamborghini zeigte Lohr in der ADAC GT Master und der FIA GT3 Europameisterschaft, dass sie auch mit 45 Jahren noch nichts verlernt hat.

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Für die Fahrer ist er eine Mischung aus der Nordschleife und Macau.