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VLN 4 2017, Ergebnis Rennen

Erster Sieg für Falken mit BMW

VLN 4 - Nürburgring - 8. Juli 2017 Foto: Stefan Baldauf / Bernhard Höhne 65 Bilder

Nach 18 Jahren feierte Falken ausgerechnet mit dem BMW M6 GT3 den ersten VLN-Erfolg. Um Platz zwei lieferten sich der Manthey-Porsche und Walkenhorst-BMW einen spektakulären Kampf – mit dem besseren Ende für Porsche.

08.07.2017 Bianca Leppert Powered by

Beinahe hätte es schon beim VLN-Saisonauftakt geklappt, doch da war der Renngott nicht auf der Seite der Falken-Mannschaft. Laurens Vanthoor parkte den Porsche 911 GT3 R kurz vor Schluss in der Leitplanke. Nun holte die Truppe um Teamchef Sven Schnabl mit dem BMW M6 GT3, den man erst seit dieser Saison einsetzt, den ersten Gesamtsieg beim vierten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft über vier Stunden. Falken ist das einzige Team, das in der GT3 zweigleisig mit zwei verschiedenen Herstellern antritt. Die Durststrecke für das Team war lang: 18 Jahre musste man warten, 1999 wurde das erste Mal ein Auto unter Falken-Bewerbung gemeldet.

Falken-BMW drückt Rennen Stempel auf

BMW-Werksfahrer Jörg Müller, der erst am Dienstag vom letzten Einsatz in Japan zurückkam und Stef Dusseldorp, der bereits zum 24h-Aufgebot gehörte, durften auf dem Podium ganz oben feiern. Sie beendeten das Rennen nach 28 Runden mit 34 Sekunden Vorsprung. „Jörgs erster Stint war super. Da konnte er schon eine große Lücke herausfahren”, lobte Dusseldorp. “Für Falken war es sicher wichtig, dass man zeigen konnte, dass man auch mit einem neuen Auto gut unterwegs ist.”

Das Rennen verlief für die beiden ganz nach Plan. Müller übernahm in der zweiten Runde die Führung von Sven Müller im Porsche von Manthey, der auf Pole gestartet war. Danach dominierte man die folgenden Runden, nur die verschiedenen Boxenstopp-Strategien spülten die Konkurrenz zwischenzeitlich auch an die Spitze. Am Ende legte man noch einmal einen kurzen Stint ein und fuhr danach dem Sieg mit dem BMW M6 GT3 entgegen. „Die Reifen waren sehr konstant und das ist es auch, was du zum pushen brauchst”, meinte Müller.

Kollision in Spitzengruppe

Allerdings gab es Freud und Leid im Team. Der Porsche verlor über zehn Minuten an der Box, nachdem Robert Renauer in der zweiten Runde dem Walkenhorst-BMW vor einer Unfallstelle auffuhr, weil dieser abbremste. Es ereignete sich eine klassische Kettenreaktion: Der Porsche wurde noch vom dahinter fahrenden Wochenspiegel-Ferrari gedreht. Für den Sieger des letzten Laufs war das Rennen damit beendet. Der Falken-Porsche konnte repariert werden und wurde immerhin noch 14., während der Walkenhorst-BMW nur Blessuren davontrug.

Das Favoriten-Sterben setzte sich in der nächsten Runde mit dem Ausscheiden von Sven Müller im Porsche von Manthey fort – ein Getriebeproblem machte die Weiterfahrt unmöglich. In Runde 14 erwischte es den Renault R.S.01, der aufgrund eines Schadens nach einer Kollision am Streckenrand strandete.

Frikadelli sattelt auf Falken-Reifen um

In den finalen Minuten sorgte das Duell zwischen dem Manthey-Porsche mit Romain Dumas und dem Walkenhorst-BMW von Christian Krognes am Steuer für Begeisterung bei den Fans. Die beiden kämpften Stoßstange an Stoßstange und bogen nebeneinander in die erste Kurve ein. “Ich habe alles versucht”, sagte Krognes. „Aber Romain ist cool geblieben.” Le Mans-Sieger Dumas hatte ebenfalls Spaß: “Wir haben uns zwar berührt, aber es ist immer fair gewesen.” Der Walkenhorst-BMW (Christian Krognes/Mattias Henkola/Michele di Martino), der auf Dunlop-Reifen setzte, lief schließlich mit knapp drei Zehntel Rückstand auf den Porsche von Romain Dumas/Richard Lietz (Michelin) auf Rang drei im Ziel ein.

Dahinter folgt der Frikadelli-Porsche von Norbert Siedler und Frank Stippler, die erstmals mit Falken-Reifen angegriffen haben. „Hätte uns vor dem Wochenende jemand gesagt, dass wir auf Platz vier fahren, wären wir sehr happy gewesen”, meinte Siedler. “Im Endeffekt hätten wir heute sogar gewinnen können, leider mussten wir aber einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen, da wir den Reifen noch nicht ganz über die Distanz gebracht haben. In der Anpassung des Set-ups auf die Pneus müssen wir noch präziser arbeiten.”

Platz fünf ging an das Duo Stefan Schmickler und Kai Riemer im Mercedes AMG GT von Landgraf Motorsport vor dem zweiten Walkenhorst-BMW, dem Walkenhorst-BMW Z4 und dem schnellsten Cup-Porsche von Alex Mies, Tim Scheerbarth und Steve Jans.

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