Ferraris neues Wunderauto

Foto: Ferrari 7 Bilder

Die Hinterbänkler redeten vor dem Barcelona-Test viel über Fortschritt und neue Teile, Ferrari handelte. Die Roten brachten einen stark überarbeiteten F2007 nach Katalonien und dominierte nach Belieben.

Am ersten Tag distanzierte Kimi Räikkönen die Konkurrenz um 0,7 Sekunden, am verregneten zweiten Testtag waren es gar 1,5 Sekunden. Felipe Massa beließ es am dritten Testtag bei drei Zehnteln. Die Konkurrenten mussten schon im Quali-Trimm ausrücken, um in die Nähe des roten Renners zu kommen.

McLaren-Speerspitze Fernando Alonso kam an einem Testtag gar nicht zum Fahren, an den beiden trockenen Tagen fehlten dem Weltmeister im Schnitt acht Zehntelsekunden auf den F2007.

McLaren rückte mit einem neuen, ausgefallenen Doppeldecker-Frontflügel aus, der Erfolg ließ auf sich warten. Gerade in einer Phase, wo angeschlagene Teams wie Honda oder Toyota mit neuen Aeropaketen hofften, vor dem Beginn der Europa-Saison die Lücke zu Ferrari zu schließen, präsentiert die favorisierte Truppe aus Maranello selbst einen in weiten Teilen neuen F2007.

Sechs wichtige Neuerungen

Frontflügel, Leitbleche und Unterboden sind neu. Markanteste Neuerung ist eine vertikale Leiste auf der Motorverkleidung. Alle vier Radaufhängungen sind modifiziert. Die aufwendigste Änderung aber ist kaum zu sehen: Der Ferrari fährt nun mit gekürzten Seitenkästen. Die neue Platzierung der seitlichen Crashstrukturen erforderte sogar einen neuen Seitenaufpralltest bei der FIA.

Durch die Neuerung können die Aerodynamiker die Luft zwischen Frontflügel und Unterboden noch besser beruhigen, und die Effizienz des Unterbodens steigern.

Kimi Räikkönen: "Viel glücklicher"

Laut Ferrari-Pressesprecher Luca Colajanni ist der massive Umbau keineswegs die hastige Antwort auf den überraschend starken McLaren."Das war schon vor der Saison so geplant", sagt der Italiener.

Kimi Räikkönen schwärmt: "Wir haben das Auto gegenüber dem letzten Rennen deutlich verbessert. Wir verstehen das Auto besser. Wir haben etwas gefunden, was mir deutlich entgegen kommt. Ich denke, nun kann ich das volle Potenzial des Autos nutzen. Ich bin sehr viel glücklicher als in den vergangenen Rennen."

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