FIA verschärft Unterbodentests

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Aufregung in den Technikbüros. Um endgültig auszuschließen, dass einige Teams den Unterboden als bewegliche Aerodynamik-Hilfe einsetzen, werden die Belasttungstests erheblich verschärft.

Nachdem McLaren in einem Schreiben vergeblich versucht hatte, Ferrari wegen einer Feder am vorderen Teil des Unterbodens anzuschwärzen, testeten die FIA-Ingenieure die Autos aller Teams mit einem Gewicht von 50 Kilogramm. Dabei durfte sich der Unterboden um nicht mehr als fünf Millimeter verbiegen.

Ferrariwurde bei dem Test nicht auffällig. Daraufhin bauten die Roten ihreFeder wieder ein. Stattdessen mussten Red Bull, Renault und Honda ihreUnterböden nachbessern.

200 statt 50 Kilogramm

Nun kamen FIA-Rennleiter Charlie Whiting Zweifel, ob 50 Kilogramm Zugbelastung aureichen, um die Windkräfte in Bereichen jenseits von 250km/h zu simulieren. Daher werden künftig 200 Kilogramm angehängt.

Nun herrscht Aufregung in den Technikabteilungen. Ein derart steifer Unterboden könnte beim Überfahren von Randsteinen brechen. "Viele müssen das Auto höher setzen. Schon ein Millimeter kann zwei Prozent weniger Abtrieb bedeuten", sagt Toyota-Chefingenieur Pascal Vasselon.

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