Fiat

Mit dem Panda nach Dakar

Foto: Fiat

Die Italiener schicken zwei Sandflöhe ins berühmteste Wüstenrennen der Welt. Zwei Fiat Panda Cross machen sich am 6. Januar 2007 auf den Weg nach Dakar. Am Steuer des einen Autos sitzt ein ehemaliger Rallye-Weltmeister.

Mit seinem Iveco-Truck war Massimo Biasion bei der Rallye Dakar im letzten Jahrzehnt schon eine feste Größe, doch nun steigt der Rallye-Weltmeister von 1988 und 1989 in eines der kleinsten Autos, die sich jemals zum berühmt-berüchtigten Wüsten-Klassiker angemeldet haben.

Biasion und Teamkollege Paolo Andreucci reiten mit zwei Fiat Panda Cross durch die Sahara. Der Sandfloh wird von einem 1,3 Liter-Turbodiesel-Motörchen angetrieben, dass 105 PS an die Antriebsräder weitergibt. Die Kraftübertragung erledigt ein sequenzielles Sechsganggetriebe. Der Allradantrieb arbeitet mit Viscokupplung und Sperrdifferenzial zwischen den Achsen.

Der Panda Cross basiert auf dem Serienmodell Panda 4x4 und tritt in der seriennahen T2-Kategorie an, wo er auf unwesentlich stärkere Gegner wie Mercedes ML oder Toyota Land Cruiser trifft. Die hinteren Seitenfenster sind zugeschweißt. Auf dem Platz der Rückbank hockt nun der große Dieseltank. Zudem finden im steilen Heck des kleinen Boliden noch Werkzeug, Sandbleche Schaufeln und drei Ersatzräder Platz.

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